Ägypten Vogelgrippe fordert zwei Opfer in Großfamilie

Zwei Mitglieder einer ägyptischen Großfamilie, die Enten züchtet, sind an der Vogelgrippe gestorben. Zunächst starb gestern eine 30-jährige Frau, dann heute ein 15 Jahre altes Mädchen an dem H5N1-Virus. Seit Ausbruch der Vogelgrippe in Ägypten stieg damit die Zahl der Todesopfer auf neun.

Kairo - Das Mädchen war am 20. Dezember in ein Krankenhaus eingewiesen worden, wo die Krankheit diagnostiziert wurde, erklärte das Gesundheitsministerium nach Angaben der offiziellen Nachrichtenagentur MENA. Heute sei die 15-Jährige dann gestorben.

Erst am Sonntag war eine Frau der gleichen Familie wenige Stunden nach der Diagnose an der Vogelgrippe gestorben. Die Familie züchtet nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation Enten. Das Mädchen habe die Enten geschlachtet, nachdem einige der Tiere gestorben waren.

Damit sind in Ägypten insgesamt neun Menschen an dem H5N1-Virus gestorben, seitdem das Virus im Februar bei ägyptischem Geflügel aufgetaucht war. Auch ein 26 Jahre alter Bruder des Mädchens soll infiziert sein.

kai/AP/Reuters

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