Zwölf Stunden Flug Beluga-Wale reisen mit Flugzeug von China nach Island

Zwei Beluga-Wale sollen in ein Freiwasserreservat in Island einziehen - und mussten dafür eine Flugreise antreten. Bisher lebten sie in einem etwa 10.000 Kilometer entfernten Tierpark in Shanghai.

Die beiden Beluga-Wale Little White und Little Grey in einem Meeresaquarium in Shanghai
Aaron Chown/Press Association/dpa

Die beiden Beluga-Wale Little White und Little Grey in einem Meeresaquarium in Shanghai


Für ihren Umzug von China nach Island sind zwei Beluga-Wale in einem Frachtfliegers von Shanghai in den Süden Islands transportiert worden. Das teilte eine Sprecherin der luxemburgischen Fluglinie Cargolux mit.

Die Weißwale Little Grey und Little White werden in ein Freiwasserreservat vor der Insel Heimaey (Westmännerinseln) gebracht. Dabei handelt es sich um eine bis zu zehn Meter tiefe Bucht, die unter Wasser mit Netzen zum offenen Meer hin abgegrenzt ist. Die Netze sollen auch zum Schutz der Wale dienen.

Nach etwa zwölf Stunden Flug und rund 10.000 Kilometern landete die Maschine in Island.

Eine Boeing 747 transportierte die Tiere für die Organisation Sea Life Trust von China nach Island
Harald Tittel/-/dpa

Eine Boeing 747 transportierte die Tiere für die Organisation Sea Life Trust von China nach Island

Die beiden Belugas aus dem Tierpark Changfeng Ocean World in Shanghai waren die meiste Zeit ihres Lebens in Gefangenschaft. Sie wurden zuvor auch für Unterhaltungsshows im Meeresaquarium eingesetzt.

Mit ihrer Ankunft in Island fällt der Startschuss für das Reservat, das von der Umweltschutz-Organisation Sea Life Trust eröffnet wird. Dort sollen die Wale in einer natürlichen Umgebung leben können. Es sei geplant, noch weitere Belugas aufzunehmen, teilte Sea Life Trust mit.

Little Grey und Little White legen die Reise per Lastwagen, Flugzeug und Fähre zurück. Nach ihrer Ankunft in Island werden sie mindestens 40 Tage in einem Quarantänebecken des Schutzgebietes verbringen, wo sie überwacht werden und sich erholen können. Später werden sie dann in die geschützte Bucht gelassen.

cop/dpa



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