Erderhitzung EU-Forscher messen wärmsten Januar seit Beginn der Aufzeichnungen

Der erste Monat des neuen Jahrzehnts war in Europa um 3,1 Grad Celsius wärmer als sonst. Besonders betroffen war laut dem EU-Klimawandeldienst der Nordosten des Kontinents.
2016 waren die Temperaturen weltweit ähnlich

2016 waren die Temperaturen weltweit ähnlich

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Peter Byrne/ dpa

Der vorige Monat war der wärmste Januar in Europa und - zusammen mit dem Januar 2016 - auch der wärmste Januar weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen 1981. Das teilte der europäische Klimawandeldienst Copernicus (Copernicus Climate Change Service) mit.

Demnach war der Monat in Europa um 3,1 Grad Celsius wärmer als die durchschnittliche Januartemperatur der Jahre 1981 bis 2010. Die Durchschnittstemperatur lag demnach um etwa 0,2 Grad über dem bisherigen Rekordhalter, dem Januar 2007.

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"Über großen Teilen Nord-Ost Europas waren die Durchschnittstemperaturen besonders hoch, in manchen Gebieten ganze sechs Grad Celsius höher als die Temperatur der Referenzperiode im Januar (1981-2010)", hieß es weiter. Der weltweite Mittelwert überstieg demnach jenen vom Januar 2016 - dem bisherigen alleinigen Rekordhalter - knapp um 0,03 Grad.

Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union, das sich zum Großteil auf Satellitendaten, aber auch auf Messungen von Wetterstationen, Flugzeugen und Schiffen stützt.

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