El Salvador Vulkan spuckt autogroße Gesteinsbrocken aus

Zwei Menschen sind beim Vulkanausbruch im mittelamerikanischen El Salvador ums Leben gekommen. Beim Ausbruch des Ilamatepec bei Santa Ana wurden teilweise riesige Gesteinsbrocken ausgeschleudert. Der Vulkan war mehr als hundert Jahre inaktiv.

San Salvador - Innenminister René Figueroa teilte in der Hauptstadt San Salvador mit, die beiden Opfer seien am Südhang des Vulkans verschüttet worden. Die Regierung erklärte einen Vier-Kilometer-Bereich um den 2381 Meter hohen Vulkan zur Gefahrenzone, 2250 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

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Vulkanausbruch in El Salvador: Der Ilamatepec spuckt autogroße Gesteinsbrocken

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Über dem Vulkan Ilamatepec stieg eine riesige Rauchwolke auf. Der Vulkan spuckte Asche und flüssiges Magma aus. An einigen Stellen trat kochendes Wasser aus den Vulkanhängen.

Rund 20.000 Menschen wohnen in der Umgebung des Vulkans, der rund 60 Kilometer von der Hauptstadt San Salvador entfernt liegt. Zuletzt brach der Vulkan im Jahr 1904 aus. Bereits Mitte September hatten die Behörden vor einem bevorstehenden Ausbruch gewarnt, nachdem die seismische Aktivität in dem Gebiet auffällig gestiegen war.

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