Nach Erdbeben Kleiner Tsunami trifft Alaska

Ein schweres Seebeben im Pazifik hat kleine Tsunamiwellen nach Alaska geschickt. Ein Alarm an der Westküste der USA wurde mittlerweile aufgehoben.
Seebeben am Dienstag: Epizentrum (Stern) vor Alaska

Seebeben am Dienstag: Epizentrum (Stern) vor Alaska

Foto: USGS/ NEIC

Der Meeresboden vor der Küste Alaskas hat am Dienstag mit der Stärke 7,9 gebebt. Das Epizentrum lag der US-Erdbebenwarte zufolge 278 Kilometer südöstlich der Stadt Kodiak im Golf von Alaska.

Das Beben ereignete sich in rund zehn Kilometer Tiefe, mithin flach genug, um dem Meer einen heftigen Schlag zu verpassen. In Kodiak verspürten die Menschen laut Augenzeugen einen leichten Erdstoß.

Behörden in den USA gaben zunächst eine Tsunamiwarnung heraus, die mittlerweile aber aufgehoben wurde.

In Alaska schrillten Alarmsirenen, die Bevölkerung wurde aufgefordert, flache Küstenbereiche zu verlassen und sich auf Anhöhen im Hinterland zu begeben. Kleinere Wellen erreichten Alaska in der Nacht (mittags deutscher Zeit), sie verursachten ersten Berichten zufolge keine Schäden.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Möglich schienen zunächst auch Tsunamis andernorts an der Westküste Nordamerikas. Daten von Tsunami-Warnbojen aber zeigten, dass dort keine Gefahr bestand.

Doku: Alaska aus der Luft

Studio Hamburg Enterprises
boj
Mehr lesen über
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.