"Extinction Rebellion" Klimaaktivisten harren auf Potsdamer Platz aus

Auf dem Berliner Potsdamer Platz haben die Klimaaktivisten von "Extinction Rebellion" die Nacht verbracht. Für Dienstag stellt sich die Polizei auf neue Protestaktionen ein.

Klimaaktivisten ketteten sich an eine rosafarbene Badewanne
DPA

Klimaaktivisten ketteten sich an eine rosafarbene Badewanne


Auch Stunden nach Beginn der Räumung durch die Polizei haben am späten Montagabend noch immer Klimaaktivisten von "Extinction Rebellion" auf dem Potsdamer Platz in Berlin ausgeharrt. "Wir haben es geschafft: Die Räumung am Potsdamer Platz wurde unterbrochen! Die Stimmung könnte nicht besser sein", schrieben die Organisatoren in einer Nachricht. Demnach hat die Polizei die Räumung abgebrochen.

Die Polizei gab dazu am Montagabend zunächst keine Auskunft: "Ich kann eine Unterbrechung der Räumung weder bestätigen noch dementieren", sagte ein Sprecher. Wenig später bestätigte die Verkehrsleitzentrale Berlin, eine Einrichtung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, jedoch den Abbruch der Räumung.

Die Klimaaktivisten haben für die ganze Woche Aktionen in Berlin angekündigt. Am Montag demonstrierten sie unangemeldet an der Siegessäule am Großen Stern und am Potsdamer Platz. Am Abend kündigten die Aktivsten an, die ganze Nacht am Potsdamer Platz und an der Siegessäule bleiben zu wollen.

Die Lage in der Hauptstadt sei ruhig gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Dienstagmorgen und fügte an: "Die müssen ja schlafen, die wollen morgen weitermachen." Über die genaue Art der für Dienstag geplanten Proteste gab es noch keine Auskünfte - sie sollen wieder relativ spontan stattfinden.

hba/dpa



insgesamt 55 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
pauwi37 07.10.2019
1. Hoffentlich...
kann die Polizei die verwirrten Klimalarmaisten rausschmeissen.
Newspeak 07.10.2019
2. ....
Berlin ist echt in einem anarchischem Zustand, wenn man es nicht mal schafft, einen der zentralen Orte vor grenzwertigen Protestformen zu schützen.
In Kognito 07.10.2019
3. Nötigung, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und ....!
Frau Kanzlerin muss nur wollen! Alternativ könnte die Stadtreinigung ja mit einer "Straßenwäsche" und vorbeugend Streusalz tätig werden, bei den zu erwartenden Temperaturen.
telis 07.10.2019
4. danke danke
da freuen wir uns hier in berlin. nun tuckern die autos in den nebenstraßen und stinkern alles bei tempo 10 voll. danke.
Garak 08.10.2019
5. Wasserwerfer mit 10% Druck....
.....erspart den meisten ihre monatliche Dusche und hilft bei der "Räumung". Es ist echt peinlich wie die Behörden sich auf der Nase herumtanzen lassen solange die Demonstranten die "richtige" Meinung vertreten. Kann sich jemand vorstellen wie die Schlagzeilen bei Demonstranten die gegen die EU so demonstrieren würden lauten würden? Oder wie die Staatsgewalt reagieren würde?
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.