Farben der Erde Weiße Wälder, grüne Seen

Blauer Planet? Ein neuer Bildband stellt manche Vorstellung von der Erde auf die Probe: Die Natur überrascht mit beeindruckenden Farben und unerwarteten Phänomenen.

Bernhard Edmaier

Hamburg - Bernhard Edmaier liebt den Geologensitz im Flugzeug: Am Fenster vor den Tragflächen überblickt er die Landschaft am besten. Der Fotograf und Geologe hat die Erde oft umrundet. Werke über seine Reisen wurden vielfach ausgezeichnet.

Diesmal hat Edmaier sich der Farben des Planeten angenommen. Und der blaue Planet überrascht mit erstaunlichem Farbenreichtum. Die Aufnahmen stellen manche Vorstellung über die Natur auf die Probe.

In Neuseeland etwa fand Edmaier Vulkanseen, die knallgrün leuchten, umgeben von knusprig anmutender weißer Silikatkruste. In Alaska schimmern türkisfarbene Tümpel im ewigen Eis. Selbst in der vermeintlichen Ödnis der Atacama-Wüste glitzern bunte Seen im violettbraunen Sandstein - Kupferminerale färben das Wasser. Und in Oregon erzählen abwechlungsreiche Felsschichten vom Wandel der Erdgeschichte.

Was schimmert giftgrün im schwarzen Lavafeld?

Auch deutsche Landschaften überraschen aus der Luft mit beeindruckenden Ansichten: Das winterliche Fichtelgebirge wirkt wie ein Märchenwald. Abertausende blasse Felssäulen machen das Elbsandsteingebirge zu einer weltweit einzigartigen Landschaft.

Doch was schimmert dort giftgrün auf dem unwirtlichen schwarzen Lavafeld in Island? Kleine Texte unter den großformatigen Fotos, verfasst von Edmaiers Partnerin, der Wissenschaftsjounalistin Angelika Jung-Hüttl, erklären den unerwarteten Farbreichtum der Erde.

Bernhard Edmaier: "Colours of the Earth"

boj



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