Folgen des Japan-Bebens Melodie der Zerstörung

NOAA

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4. Teil: Verschobenes Land: Japan ruckt Richtung USA - und dehnt sich aus


Angesichts vieler Naturgefahren haben Wissenschaftler Japan verkabelt wie einen Intensivpatienten. Kleinste Regungen der Erde sollen Aufschluss über Gefahren geben. Beispielsweise empfangen 1200 im Land verstreute GPS-Stationen Signale von Satelliten. Die Position der Sonden gibt Aufschluss über minimale Landbewegungen, die Warnzeichen für Rutschungen oder Vulkanausbrüche sein können.

Jetzt dokumentierten die Sensoren, welche Auswirkungen das Beben hatte: Alle GPS-Stationen sind bei dem Beben nach Osten gerutscht. Japan schnellte demnach mit einem Schlag knapp viereinhalb Meter auf die USA zu.

Doch das Land bewegte sich nicht gleichmäßig, es wurde gedehnt: Im Südwesten zuckte Japan nur um Millimeter nach Osten. Am Meeresgrund nahe dem Bebenherd jedoch müssen die Verschiebungen noch extremer gewesen sein als im Nordosten des Landes - aber dort stehen keine GPS-Geräte, die den Ruck hätten messen können.

Die Geräte an Land registrierten aber auch eine andere Bewegung: Im Nordosten sank Japan nach unten, um bis zu 75 Zentimeter. Das könnte fatale Folgen gehabt haben, denn so konnten die Tsunamis weiter landeinwärts dringen. Die Bewegung der Erdkruste nach dem Beben war also ein Dreisprung: Nachdem sie zunächst hoch gesprungen war und den Tsunami losgetreten hatte, ist sie dann nach Osten gerutscht - und dabei abgesunken.

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shivling 18.03.2011
1. "Bleistiftförmige" Inseln...
Es ist ja schön, wenn die Meeresbodendarstellung zum besseren Verständnis des Reliefs überhöht wird (in dem Fall mindestens 1000fach...), das sollte dann im Text aber nicht zu dem Blödsinn von Inseln, die wie Bleistifte aus der See ragen, führen. In Wirklichkeit sind diese alle flach wie Kuhfladen.
Myrlin 18.03.2011
2. Wir
Wir alle, bis auf die jungen Ausnahmen, kennen sowas ähnliches. Das Erwachsenwerden. Im laufe der Jahre sammelt sich die Erfahrung. Sowohl gutes als auch schlechtes. Und wir werden schlauer. Als Menschheit sieht dieses genauso aus. Nur in einem langsameren Tempo. Die Menschheit ist meines erachtens noch ein gutes Stück entfernt davon, Erwachsen zu werden. Nicht, das wir viele 'Spielzuege' haben, überhaupt nicht. Aber wir verstehen diese Spielzeuge nicht ganz richtig. Minenbau, Atomenergie, Kapitalismus, Politik wie Diktatur, Demokratie und anderes, Fliessbandarbeit, Fortschritt, Egoismus, Macht. USW. . Viele viele Sachen, deren wahre Bedeutung wir erst allmählich kennenlernen. Und dazu noch unser Planet, den wir eigentlich mehr pflegen sollten. Was mich eigentlich am meisten stört ist der verwässerte Begriff der Verantwortung. Viele Berufe wie Ploitikberufe, Bankberufe, Groosindustriellberufe berufen sich auf ihre Verantwortung um ihre Absicherung und laufenden Löhne zu verteidigen. Verantwortung aber begründet sich auf die Tat, besonders, wenn sie positiv ist vom Ergebnis her. Sehe die Arbeiter in Japan im Atomkraftwerk. Diese Menschen TUN und leben mit der selbstgewählten VERANTWORTUNG. Dementsprechend hätten diese Menschen den gleichen Lohn verdient, wie die reichsten Männer dieser Erde. Denn sie tragen ihre Verantwortung wie aufrechte Männer und sehen dabei dem wahrscheinlichem Tode ins Auge. Aber diesen Lohn bekommen sie nicht. Die eigentlichen Verantwortlichen dieser Welt reden, argumentieren, dementieren, reden wieder und tun dies auch in der Zukunft. Taten schaffen andere. Meistens mehr effektiv und besser als die 'Verantwortlichen'. Was passiert einem Verantwortlichem Menschen innerhalb der 'Elite' wenn er seiner Verantwortung nicht gerecht wird? Eigentlich nichts. Keine Strafe und Lebenssicherung in der weiteren Politik wie EU oder ein lukrativer Posten innerhalb der Industrie. Was passiert einem Verantwortlichem Menschen ausserhalb der 'Elite' wenn er seiner Verantwortung nicht gerecht wird? Je nach Situation der baldige Tod ohne familiäre absicherung (Sehe Japan), Arbeitslosigkeit, Probleme in der 'Hierachie' und mehr. Ich lese oft von 'Helden' die unter Einsatz ihres Lebens anderes Leben gerettet haben. Einen Orden und ein paar hundert Euro max. als Lohn. Und einen Artikel in der Presse. Was tun die Verantwortlichen? Die bauen einen sche.sshaufen nach dem anderen. Ihr Lohn? Ca. 10.000-100.000 mal soviel. Nennt sich kapitalistisch geprägte Gesellschaftssteuerung. (Etwas sehr sehr schlaues. Das es nicht funktionieren kann muss ja nicht jeder wissen.) Und jetzt? Nix. Was soll auch kommen??? Lass die Elite mal weitermachen. Die haben alles im Griff. In der Hoffnung, das der Patient Menschheit lange genug lebt um seine Krankheiten zu überwinden. Fantas: Gestern niemand, heute hier und morgen tot.
Langdon_Olga 18.03.2011
3. Niveau... Niveau... wo... wo... ?
"Melodie der Zerstörung" Ein weiterer Beweis dafür das sich der Spiegel nicht mehr von der Bild unterscheidet. Schämen Sie sich !
powerkraut 18.03.2011
4. ..
Zitat von shivlingEs ist ja schön, wenn die Meeresbodendarstellung zum besseren Verständnis des Reliefs überhöht wird (in dem Fall mindestens 1000fach...), das sollte dann im Text aber nicht zu dem Blödsinn von Inseln, die wie Bleistifte aus der See ragen, führen. In Wirklichkeit sind diese alle flach wie Kuhfladen.
Im Text steht: "bleistiftförmig vom Meeresboden", nicht "aus der See". Die Aussage ist also richtig und erklärt, warum keine Tsunamis auf die Inseln treffen sondern die Welle vorbeiläuft, ohne sich aufzutürmen.
symolan 18.03.2011
5. Artikel gelesen
Zitat von Langdon_Olga"Melodie der Zerstörung" Ein weiterer Beweis dafür das sich der Spiegel nicht mehr von der Bild unterscheidet. Schämen Sie sich !
Haben sie den Artikel gelesen oder sich lediglich enerviert?? Man glaubt es kaum, es hat einen Zusammenhang. Nach Lektüre des Artikels scheint mir das nicht pietätlos, wie es andere offenbar empfinden. Aber wie soll ich sagen, in Sachen Pietät kennt man in ihrem Land tiefere Hemmschwellen als andernorts.
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