Mount St. Helens US-Vulkan spuckt Asche und Dampf

Kurz vor dem 25. Jahrestag seines letzten verheerenden Ausbruchs meldet sich der Mount St. Helens zurück. Der US-Vulkan spuckt seit gestern eine gewaltige Rauchsäule in den Himmel.

Etwa etwa elf Kilometer Meter hoch ist die Säule aus Asche und Dampf, die sich gestern abend über dem Mount St. Helens im US-Staat Washington erhob. Der Aktivität des Vulkans war ein schwaches Erdbeben vorausgegangen, das die Stärke 2 auf der Richterskala erreichte.

Nach einer längeren Ruhephase war der Mount St. Helens schon im vergangenen Herbst wieder zum Leben erwacht. Seit einiger Zeit sind Klettertouren auf dem Feuerberg deshalb untersagt. Flüssiges Gestein hat im Krater einen neuen Lavadom gebildet.

Mount St. Helens im Staat Washington: Am Nachmittag des 8. März brach der Vulkan erneut aus.

Mount St. Helens im Staat Washington: Am Nachmittag des 8. März brach der Vulkan erneut aus.

Foto: REUTERS/ USGS
Eine gewaltige Wolke von Dampf und Asche: Bis auf 11 Kilometer Höhe schleuderte der Mount St. Helens Material in den Himmel

Eine gewaltige Wolke von Dampf und Asche: Bis auf 11 Kilometer Höhe schleuderte der Mount St. Helens Material in den Himmel

Foto: DPA/ USGS
Mount St. Helens am 8. März 2005: Im Jahr 1980 tötete ein katastrophaler Ausbruch 57 Menschen

Mount St. Helens am 8. März 2005: Im Jahr 1980 tötete ein katastrophaler Ausbruch 57 Menschen

Foto: AFP

   

Mount St. Helens: Riesige Aschewolken über dem Krater
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Zum letzten Mal war der Vulkan im Mai 1980 ausgebrochen, als er nach einem stärkeren Erdbeben aus seinem Ruhezustand gerissen wurde. 57 Menschen kamen bei dem verheerenden Ausbruch ums Leben. Mount St. Helens verlor seine Bergspitze und schrumpfte auf seine jetzige Höhe von 2549 Meter. Eine 500 Meter hohe Kuppe des Bergs wurde damals abgesprengt, die glühende Lava zerstörte etwa 200 Häuser.

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Vor dem Jahrestag der Katastrophe: US-Vulkan spuckt Gas und Asche

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Zum 25. Jahrestag der Katastrophe scheint der Berg den Menschen in Erinnerung rufen zu wollen, dass er immer noch tätig ist. Experten rechnen zurzeit aber nicht mit schweren Ausbrüchen. Der Berg im Südwesten des Staates Washington werde aber wohl durch eine Reihe kleinerer Eruptionen wieder etwas wachsen. Er liegt rund 160 Kilometer südlich von Seattle und etwa 80 Kilometer nördlich des Flughafens von Portland, Oregon.

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