Protestaktion in der Arktis "Polarstern"-Forscher gehen für Klimaschutz aufs Eis

Hunderte Protestaktionen für den Klimaschutz sind weltweit an diesem Freitag angekündigt. Auch deutsche Wissenschaftler demonstrieren mit - in der Arktis und in der Antarktis.
Eisbrecher "Polarstern" auf einer Forschungsfahrt

Eisbrecher "Polarstern" auf einer Forschungsfahrt

Foto: Stefanie Arndt/ picture alliance/dpa

Vor der Weltklimakonferenz in Madrid wollten am Freitag erneut Tausende Menschen in aller Welt für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen. Dem schließen sich auch einige Wissenschaftler in abgeschiedenen Regionen der Arktis und Antarktis an - sie gehen gewissermaßen aufs Eis statt auf die Straßen.

Sowohl auf dem arktischen Eis vor dem deutschen Forschungsschiff "Polarstern" als auch vor der deutschen Neumayer-Forschungsstation in der Antarktis demonstrierten Wissenschaftler am Freitag für mehr Klimaschutz. Das zeigten Bilder, die eine Wissenschaftlerin des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Bremerhaven auf Twitter teilte.

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"Polarforscher vom Süden bis zum Norden danken 'Fridays for Future' dafür, Aufmerksamkeit auf unsere Wissenschaft zu richten!", schrieb Melanie Bergmann dazu. Die Fotos zeigten, wie jeweils ein knappes Dutzend Wissenschaftler vor dem Schiff und der Station Schilder und Plakate hochhielten.

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Auf dem Plakat der Forscher vor der "Polarstern" stand: "Wir liefern die Fakten. Es ist Zeit zum Handeln!"

Die "Polarstern" treibt für die "Mosaic"-Forschungsexpedition  festgefroren an einer Eisscholle durch die Arktis. Auf dem Eis der Scholle haben die Wissenschaftler ein Forschungscamp erreicht. Mit verschiedenen Messungen soll von dort aus das Klimasystem in der Zentralarktis erforscht werden. Ein Jahr lang soll das Schiff mit dem Meereis durch das Nordpolarmeer driften.

Allein in Deutschland waren nach Angaben der Klimabewegung "Fridays for Future" für Freitag Demonstrationen in mehr als 500 Städten geplant.

joe/dpa
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