Taiwans Pflanzenjäger Retten, bevor es zu spät ist

In Taiwan durchstreifen Naturschützer Dschungel und Klippen auf der Suche nach verschwindenden Pflanzenarten. Sie retten, was durch Klimawandel und Umweltverschmutzung bedroht wird. Ein Fotograf hat sie begleitet.
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In der Wildnis Taiwans arbeitet ein Team von Naturschützern daran, so viele Pflanzen wie möglich zu sammeln, bevor sie durch den Klimawandel oder Umweltverschmutzung verloren gehen.

Foto: Ann Wang / REUTERS
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Bei der Arbeit am Dr. Cecilia Koo Botanic Conservation Center sind nicht nur Fachkenntnisse gefragt. "Nicht jeder kommt zu den Orten, die ich erreiche", sagt Hung Hsin-chieh.

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Das Einsatzgebiet der Naturschützer reicht von der wilden Ostküste Taiwans bis zu den westlich gelegenen Matsu-Inseln.

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Cheng Ken Yu kratzt ein seltenes Moos von einem Baum. Manche der Pflanzen verfügten möglicherweise über Eigenschaften, die sich die Menschen zunutze machen könnten, sagt Yu. Denkbar sei auch, dass ein anderer Lebensraum genau diese Pflanze benötige. "Dann können wir sie zur Verfügung stellen."

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Hung versorgt einen Farn, den er zuvor in einem Wald gesammelt hat. "Ich habe schon angefangen, Pflanzen zu sammeln, als ich noch in der Schule war", erzählt er. "Damals war mir aber noch nicht klar, welche Bedeutung das haben könnte."

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Bei ihren Touren übernachten die Naturschützer zum Teil im Wald. Hung sucht nach einem geeigneten Platz für das Camp.

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Nach dem Sammeln folgt das Dokumentieren: Das Team erstellt ein Protokoll der Pflanzen, die es an dem Tag rund um sein Camp in Pingtung entdeckt hat.

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Bergiger, dichter Urwald bedeckt rund 70 Prozent der Fläche von Taiwan. Er ist Lebensraum von Hirschen, Rehen, Wildschweinen, aber auch von einer bedrohten Schwarzbärpopulation.

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Hung betrachtet einen Farn, den er aus dem Wald mitgebracht hat. Die Regierung Taiwans hat Umweltschutz zu einem ihrer Kernziele ernannt.

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Ziel der Naturschützer ist es, Taiwans Biodiversität zu schützen und Arten, die sonst ausgestorben wären, wieder neu anzupflanzen. "Wir hoffen, dass sie irgendwann eine Chance bekommen, in ihren natürlichen Lebensraum zurückzukehren", sagt Yu.

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Immer wieder muss das Team bei seinen Touren durch die Wildnis Herausforderungen überwinden, von steilen Felsen bis hin zu heftigen Regenfällen.

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Erwachen nach einer Nacht im Camp im Jin-Shui-Urwald in Pingtung.

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"Es gibt so viele Dinge, die du in Zukunft einfach nicht mehr finden wirst, wenn du sie jetzt nicht richtig erhältst", sagt Hung. Ziel der Naturschützer ist auch, für einige Pflanzen neue Lebensräume zu finden, in denen sie sich besser verbreiten können.

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irb/Reuters
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