Uno-Konferenz USA widersetzen sich Aufruf zum Meeresschutz

Eine Uno-Konferenz soll nächste Woche eine Erklärung zum Schutz der Ozeane verabschieden - doch die USA stellen sich offenbar quer. Sie blockieren angeblich Formulierungen zum Klimawandel.
Buckelwal im Pazifik

Buckelwal im Pazifik

Foto: AFP

Nächste Woche nehmen in New York Vertreter aller Staaten an einer Uno-Konferenz zum Zustand der Ozeane teil, doch die Vorbereitungen verlaufen holprig. Die Vorsitzende der Konferenz, Schwedens Vizepräsidentin Isabella Lovin, beklagt sich über Widerstand der USA bei der Formulierung eines Aktionsplans zum Meeresschutz.

Die USA würden sich gegen Formulierungen sträuben, die Bezüge zum Klimawandel herstellten, sagte Lovin der Nachrichtenagentur Reuters: "Ich glaube, ich kann sicher sagen, dass die Vereinigten Staaten an starken Formulierungen zum Klimawandel nicht sehr interessiert sind."

Die Uno-Konferenz in New York soll einen "Aufruf zum Handeln" zum Meeresschutz verabschieden, in dem Umweltschäden konstatiert werden, die Klimawandel, Fischerei und Verschmutzung in den Ozeanen anrichten würden.

"Wir sind nicht darauf vorbereitet, starke Formulierungen auszulassen, das ist von grundsätzlicher Bedeutung", sagt Lovin. Die Auswirkungen des Klimawandels seien "nahezu unermesslich", meint sie.

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boj/Reuters
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