Raubsaurier-Evolution Forscher finden T-Rexchen

Wer Raubsaurier hört, denkt an riesige Tiere. Das ist nicht ganz richtig: Frühe Verwandte von Tyrannosaurus waren sogar besonders klein. Und das wohl weit länger als bisher gedacht.

Moros intrepidus: T-Rex' kleiner Urahn
Jorge Gonzalez

Moros intrepidus: T-Rex' kleiner Urahn

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Wenig Zeit? Am Textende gibt's eine Zusammenfassung.


Ein amerikanisch-südafrikanisches Forscherteam hat in Utah Überreste eines ungewöhnlich kleinen Verwandten des T-Rex ausgegraben. Der Fund schließt eine Lücke im fossilen Befund der Tyrannosauroidea, die zu den heute bekanntesten Raubsauriern gehören. Sie lebten im Zeitfenster von 165 bis 66 Millionen Jahren ausschließlich auf den nördlichen Kontinenten. Die Erstbeschreibung der neu entdeckten Art Moros intrepidus, die vor circa 97 Millionen Jahren gelebt haben soll, erscheint in der aktuellen Ausgabe der "Nature Communications Biology".

Was dem Laien an diesem Moros ungewöhnlich erscheint: Er war ein Fliegengewicht. Äußerlich unverkennbar ein Raubsaurier, brachte er wohl nur knapp 78 Kilogramm auf die Waage.

Fans des "Jurassic Park" würden ihn damit als zierlichen "Raptor" verbuchen: Flinke, eher schlanke und kleine Raubtiere, die aller Wahrscheinlichkeit nach meist im Rudel jagten. Sprinter, Renner und Reißer waren das, keine schwergewichtigen Kampfmaschinen. Mehr Wolf als Tiger, aber so agil und tödlich, dass sie wohl auch Beutetieren gefährlich wurden, die ein Vielfaches schwerer waren als sie selbst.

Das sechsköpfige Forscherteam um Lindsay E. Zanno beschreibt die neu entdeckte Art nun auf Basis graziler Beinknochen und Zähne, die an einer schlammigen, längst verschwundenen Uferlinie im heute sehr trockenen Utah begraben wurden. Die Funde zeigten genügend eindeutige Merkmale, um sie einer konkreten Familie von Raubsauriern zuordnen zu können. Der Moros intrepidus, da sind sich die Forscher sicher, gehörte definitiv zu den Tyrannosauroidea.

Und die kennt jedes Kind als furchterregende Raubtiere von immenser Größe. Der kleine Moros, sagen seine Entdecker, sei der älteste bisher gefundene Vertreter der Familie in der Kreidezeit. An deren Ende stand sein prominentester und letzter Nachfahre, der Tyrannosaurus rex, an der Spitze der Nahrungskette im heutigen Nordamerika.

Bis zur Mitte der Kreidezeit waren die Vorfahren von T-Rex allenfalls mittelgroß, im Jura sogar eher klein: Die ökologischen Nischen für Groß-Raptoren wurden in der nördlichen Hemisphäre von Allosauriern und anderen besetzt. Allosauroidea sahen dem späteren T-Rex zwar ziemlich ähnlich, waren mit den Tyrannosauroidea aber nur sehr weitläufig verwandt: Die zwei Entwicklungslinien, die zahlreiche verschiedene Arten umfassten, trennten sich bereits vor mehr als 160 Millionen Jahren.

Gigantismus: Warum dieses Größenwachstum?

Allosauroidea wuchsen schnell zu Riesen heran. Frühe Tyrannosauroidea setzten dagegen auf Geschwindigkeit, nicht auf Kraft und Größe. Erst, als die Allosaurier ausstarben, nahmen sie deren Platz ein - und entwickelten schnell enorme Größen, die von Raubsauriern der nördlichen Hemisphäre nicht mehr übertroffen wurden.

Da könnte man fragen, warum eigentlich: Viele Jahrmillionen waren Tyrannosauroidea mit ihrer auf Geschwindigkeit fußenden Jagdstrategie doch offenbar höchst erfolgreich. Die Frage nach den Gründen des Gigantismus bei den Dinosauriern treibt Forscher seit deren Entdeckung um. Die meisten Entwicklungslinien zeigten eine Tendenz zu zunehmender Größe.

Glück gehabt: Moros' größtem Nachfahren, dem T-Rex, ist kein Mensch je begegnet. Die Art lebte für nur drei Millionen Jahre am Ende der Kreidezeit. Im Bild: Die Paleo-Schaufläche des Zoos Singapur.
DPA

Glück gehabt: Moros' größtem Nachfahren, dem T-Rex, ist kein Mensch je begegnet. Die Art lebte für nur drei Millionen Jahre am Ende der Kreidezeit. Im Bild: Die Paleo-Schaufläche des Zoos Singapur.

Inzwischen glaubt man, eine Antwort auf die Frage nach den Gründen dafür gefunden zu haben. Der Bonner Paläontologe Martin Sander, der über den Gigantismus bei Sauropoden ("Langhals-Dinosaurier") forschte, hält Größe für einen Wert an sich. Bei der Partnerwahl würden große Tiere bevorzugt, was evolutionär wirke. Größe schütze den Pflanzenfresser vor Fressfeinden.

Fleischfresser hingegen gerieten durch deren zunehmendes Wachstum ins Kielwasser der Entwicklung - große Pflanzenfresser bedeuteten viel Beute. An die konnten aber nur die herankommen, die ihrerseits groß genug wurden. Das gilt selbst dann, wenn man davon ausgeht, dass große Tyrannosauroidea in ihrer ausgewachsenen Form auch Aasfresser gewesen sein könnten. Auch hier hätte dann ihre Größe ein im Wortsinn riesiges Nahrungsangebot erst verwertbar gemacht.

Warum Gigantismus Sauriern physisch überhaupt möglich war, während Säugetiere offenbar nicht so groß werden können, weiß man inzwischen auch: Dinosaurier atmeten wie Vögel, die ja auch ihre letzten lebenden Nachfahren sind. Sie verfügten über einen Lungenapparat, der Sauerstoff erheblich effektiver verarbeiten konnte. Das aber geht mit einem deutlich höheren Stoffwechsel einher. Man kann die Frage nach den Gründen für das Riesenwachstum also auch höchst salopp beantworten: Sie wuchsen, weil sie es konnten. Ihre Körper waren darauf vorbereitet, extrem viel Energie umzusetzen und rapide zu wachsen.

Zehn Fragen: Was nicht jeder über T-Rex weiß
Warum gibt es kaum "jugendliche" T-Rex-Funde?
Mit knapp über 30, teils ziemlich vollständigen Skelettfunden gehört T-Rex zu den bestdokumentierten Dinosauriern. Es gibt allerdings extrem wenige mittelgroße, "jugendliche" Tier-Funde. Die mögliche Erklärung: Juvenile T-Rex könnten deutlich anders als ihre Elterntiere gelebt haben - als schnelle, jagende Raptoren in Rudeln. Deren Sterberisiko, glauben Forscher, könnte geringer gewesen sein als das der ganz Kleinen oder der ausgewachsenen Kraftklöße, die sich dann auch auf andere Konfrontationen einließen. Das könnte erklären, warum ganz junge und ganz alte Tiere häufiger starben (und fossilisierten) als die stabile Mitte.
War T-Rex nun Jäger oder Aasfresser?
Die Frage, wie genau sich T-Rex ernährte ist - wie bei vielen anderen Groß-Raptoren - heiß umstritten. Es gibt Indizien, die dafür sprechen, dass er ein Jäger war und andere, die darauf hindeuten, dass er Aas fraß. Möglicherweise ist beides wahr, und vielleicht in verschiedenen Lebensaltern in unterschiedlicher Gewichtung: Ausgewachsene T-Rex waren extrem kräftig, aber wohl keine schnellen, ausdauernden Läufer. Ihre jugendlichen Formen waren agile Raptoren, die möglicherweise in Rudeln jagten. Vielleicht liegt da die Antwort: T-Rex jagte, wenn und solange er konnte - und fraß ansonsten, was auf den "Tisch" kam. Und zwar alles.
Wie wurde T-Rex so groß?
Die Antwort darauf ist verblüffend: Erst einmal gar nicht - und dann sehr, sehr schnell. Tatsächlich lässt sich an Fossilfunden nachweisen, dass T-Rex-Junge bis zu einem Alter von circa 14 Jahren relativ klein blieben. Dann setzte ihre "Pubertät" ein - mit einem beispiellosen Wachstumsschub, in dem sie ihre Körpermasse innerhalb von zwei, drei Jahren vervielfachten. Das deutet darauf hin, dass sie in verschiedenen Lebensaltern auch grundverschiedene Lebensweisen pflegten (siehe oben). Tatsächlich unterscheiden sich jugendliche Tiere von den Alten dermaßen, dass man Fossilfunde junger T-Rexe immer wieder als eigene Raptoren-Art missdeutete.
Stimmt es, dass T-Rex gefiedert war?
Es ist zurzeit modern, auch große Raptoren mit Federkleid darzustellen. Richtig ist, dass viele kleine Raptoren gefiedert waren - die Vögel sind Abkömmlinge von Maniraptora, die Übergänge zwischen Raubsaurier und Vogel waren fließend. Richtig ist auch, dass vor allem chinesische Funde von kleineren und mittelgroßen Raptoren Spuren von Protofedern zeigen. Was man bisher hingegen nicht gefunden hat: Einen großen Vertreter der Tyrannosauroidea, bei dem man das hätte nachweisen können. Die seltenen Hautfunde, die bisher bekannt sind, zeigen eine echsenhafte Schuppung. Was nicht ausschließt, dass Jungtiere gefiedert waren oder ausgewachsene Tiere einzelne Prunkfedern trugen. Fazit: Man weiß es nicht sicher, aber es gilt bei T-Rex als nicht sehr wahrscheinlich.
Wie schwer war T-Rex wirklich?
Das Gewicht eines Lebewesens zu schätzen, das vor 66 Millionen Jahren ausstarb, ist schwer. Verschiedene Experten kommen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen: Bei T-Rex reichen die Schätzungen von sechs bis 14 Tonnen. Wo man landet, ist nicht nur davon abhängig, wie dick und rund man das Tier rekonstruiert. Man weiß heute beispielsweise, dass Tyrannosauroidea vergleichsweise leicht gebaut waren - und zwar wegen ihrer Knochen: Die waren hohl - so wie bei Vögeln, ihren engsten Verwandten. Tendenziell setzen Schätzungen bei den meisten Dinosauriern heute etwas niedriger an als noch vor einigen Jahrzehnten. T-Rex sehen die meisten Forscher heute bei sieben bis neun Tonnen.
War T-Rex wirklich der "König" unter den Raubsauriern?
Tyrannosauroidea waren die größten Raptoren der nördlichen Hemisphäre. Doch die spektakulärsten Entdeckungen werden heute auf der anderen Seite der Welt gemacht. Die größten heute bekannten Raubsaurier lebten offenbar in Afrika und Südamerika und waren mit T-Rex nur sehr entfernt verwandt. Sowohl die "Südamerikaner" wie Mapusaurus oder Giganotosaurus, als auch der afrikanische Carcharodontosaurus waren noch ein bisschen länger und größer als T-Rex. Der größte von allen, Spinosaurus aegyptiacus, mag auch noch einiges massiger gewesen sein, musste dieses Gewicht aber auch nicht immer tragen - er lebte und jagte möglicherweise halbaquatisch.
Wieso sehen Raubsaurier alle so gleich aus?
T-Rex war der erste große, zweibeinig laufende Raubsaurier, der weithin bekannt und populär wurde (andere, frühere Funde hatte man zuerst fälschlich vierbeinig rekonstruiert). Was danach an Raptoren gefunden wurde, sah ihm stets ziemlich ähnlich: Vergleichsweise kleine Arme, kräftige Hinterbeine, aufrechter Gang und ein eher großer Kopf gehören zum Grundbauplan aller Raubsaurier (Theropoda). Das kommt auch dem ursprünglichen Körperbau der allerersten Dinosaurier sehr nahe. Die Raubsaurier variierten ihn nur in den Details - für Fachleute gibt es aber viele Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Zweigen am evolutionären "Busch" der Theropoda. Sie sind ähnlich groß wie bei den Vögeln, deren Grundbauplan ja auch stets derselbe ist. Trotzdem käme kein Mensch auf die Idee, einen Kolibri mit "so ähnlich wie ein Geier" zu beschreiben.
In Waage oder aufrecht: Wie lief T-Rex wirklich?
Im Jahr 1865 malte der amerikanische Naturkundler Joseph Leidys ein Bild, das seine Vorstellung des Hadrosaurus zeigte: Hoch aufrecht stehend, und der Schwanz stützte den Körper. Es sollte die Vorstellungen zweibeiniger Dinosaurier bis in die 1970er-Jahre hinein prägen. Doch kein zweibeinig laufender Dinosaurier stand oder bewegte sich so. Richtig ist vielmehr die heutige Darstellung solcher Tiere, bei denen Kopf und Schwanz eine Waage bilden, die das Gewicht perfekt austariert. Man kann sich vorstellen, wie schnell solche Tiere sich bewegen konnten, wenn sie sich vorwärts lehnten und vom Boden abstießen - es ist eine in jeder Hinsicht "lebendigere" Vorstellung als die von Godzilla-haft tapsenden Urechsen. Woher man das alles weiß? Nur in Waage passen die Gelenke der Knochen wirklich zusammen. Zudem fand man Tausende versteinerte Dinosaurierspuren - und noch nie die Schleifspur eines Dino-Schwanzes.
Gab es bei T-Rex einen Unterschied zwischen Männlein und Weiblein?
Aber sicher doch - nur ob wir den auch wahrgenommen hätten, weiß man nicht so recht. Lange glaubte man, zwei "Bauformen" unterscheiden zu können: Eine "robuste", größere, die man als Weibchen interpretierte, und eine grazile Körpergestalt. Doch es könnte auch zwei Unterarten gegeben haben, oder die Grazilen waren nicht ganz ausgewachsen. Bekannt ist nur das Geschlecht eines einzigen Fossils, weil man im Körper Kalzium fand - den Baustoff für Eier. Aber Größe wäre auch nicht die einzige Möglichkeit gewesen, sich weithin als Männchen oder Weibchen erkenntlich zu geben - Töne, Gerüche, Farbe oder Schmuckelemente wie Prunkfedern oder bunte Kehlsäcke wären ebenfalls denkbar. Das Problem daran: So etwas versteinert entweder gar nicht oder nur sehr, sehr selten. Ergo: Wir wissen es nicht wirklich.
Wann wird es gelingen, aus einem Huhn einen T-Rex zu klonen?
Um 11.30 Uhr? Quatsch, ist schon klar: Aber die Frage ist auch fast so unsinnig wie die Antwort. In die Welt kam die Vorstellung 2009 durch den Paläontologen Jack Horner. Er schlug die "Wieder-Erschaffung" eines "Chickenosaurus" durch Gen-Manipulation von Vögeln vor: Horner will archaische "Dino-Gene" reaktivieren und so einen Vogel zu einer Art Dinosaurier zurückentwickeln. Er hat kleinere Erfolge melden können ("Dino-Schnauze", "Dino-Beine"), was die Story in der Presse hielt. Ein Hühner-T-Rex wird aber wohl Sci-Fi bleiben: Huhn und T-Rex sind zwar verwandt, aber der T-Rex ist keineswegs ein Vorfahr des Huhns - eher eine Art Ur-Großcousin zweiter Linie. Die Antwort auf die T-Rex-Frage lautet deshalb definitiv: niemals. Nicht auszuschließen ist aber, dass Horner eines Tages mit einem gackernden Maniraptor-Huhn daherkommt, das Mais und Roggen jagt.

Dass auch die Tyrannosauroidea schließlich diesen Weg gingen, lag wohl daran, dass die ökologische Nische für Groß-Raptoren durch das Aussterben von Konkurrenten frei wurde. Dass aber keine Nische im Biotop lang unbesetzt bleibt, scheint zu den Grundregeln des Lebens zu gehören: Wo Raum und Nahrung ist, breitet sich auch Leben aus.

Der Siegeszug der Tyrannosauroidea: spät, aber eilig

Wie schnell diese Entwicklung vom Klein-Raptor zum räuberischen Riesen dann vonstatten gegangen sein muss, zeigt nun Moros intrepidus. Denn obwohl die Forschung inzwischen zahlreiche frühe sowie späte Tyrannosauroidea kennt, klafft eine satte, 70 Millionen Jahre umfassende Lücke zwischen den Fossilfunden der verschiedenen Größenklassen. Zwischen den frühen Klein-T-Rexchen und ihren gigantischen Nachfahren fand man bisher nur wenige Zwischenschritte - man hätte also davon ausgehen können, dass die Größenzunahme in der Kreidezeit allmählich verlief.

Moros zeigt nun, dass es rund 15 Millionen Jahre länger als bisher gedacht "kleingewachsene" Tyrannosauroidea gab. Wenn das stimmt, dann blieben diese rund 70 Millionen Jahre ihrer Entwicklung kleine Hatzjäger, die es dann erst in den letzten 30 Millionen Jahren ihrer Existenz schafften, ihre Masse zu verhundertdreißigfachen: Schätzungen über das Gewicht der größten T-Rex variieren zwischen sieben und vierzehn Tonnen.

Moros ist aber nicht nur interessant, weil er zeigt, wie spät diese Entwicklung einsetzte. Er verbindet auch die Populationen und Arten im heutigen Nordamerika mit denen in Asien - der kleine Tyrann zeigt Merkmale, die man hüben wie drüben findet. Seine Entdecker vermuten letzte interkontinentale Kontakte in einer Zeit, als der mächtige Großkontinent Laurasia gerade in seine heute noch bestehenden Teile Nordamerika und Eurasien zerfiel.


Zusammengefasst: Paläontologen entdeckten in Utah das Fossil eines ungewöhnlich kleinen T-Rex-Verwandten. Der rund 97 Millionen Jahre alte Fund deutet darauf hin, dass Tiere aus der Familie der Tyrannosauridae erst spät große Wuchsformen hervorbrachten. Körperliche Merkmale verbinden den Fund Moros intrepedus mit verwandten Tieren in Asien.

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insgesamt 3 Beiträge
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Seite 1
24moritz 21.02.2019
1. Stimmen die Rückschlüsse wirklich?
Die Schlüsse im letzten Absatz kann ich so nicht nachvollziehen: " Moros zeigt nun, dass es rund 15 Millionen Jahre länger als bisher gedacht "kleingewachsene" Tyrannosauroidea gab. Wenn das stimmt, dann blieben diese rund 70 Millionen Jahre ihrer Entwicklung kleine Hatzjäger, die es dann erst in den letzten 30 Millionen Jahren ihrer Existenz schafften, ihre Masse zu verhundertdreißigfachen: Schätzungen über das Gewicht der größten T-Rex variieren zwischen sieben und vierzehn Tonnen." Der erste Satz ist in Ordnung. Aber gibt es für den zweiten Teil des Absatzes Beweise? Es könnte doch auch schlicht und einfach sein, dass kleine Spezies neben größeren parallel existierten. Nur weil möglicherweise im fraglichen Zeitraum noch keine größeren Spezies entdeckt wurden heißt das nicht zwangsläufig, dass es sie nicht gab. Vielleicht wurden sie nur noch nicht entdeckt.
jamguy 21.02.2019
2.
Zitat von 24moritzDie Schlüsse im letzten Absatz kann ich so nicht nachvollziehen: " Moros zeigt nun, dass es rund 15 Millionen Jahre länger als bisher gedacht "kleingewachsene" Tyrannosauroidea gab. Wenn das stimmt, dann blieben diese rund 70 Millionen Jahre ihrer Entwicklung kleine Hatzjäger, die es dann erst in den letzten 30 Millionen Jahren ihrer Existenz schafften, ihre Masse zu verhundertdreißigfachen: Schätzungen über das Gewicht der größten T-Rex variieren zwischen sieben und vierzehn Tonnen." Der erste Satz ist in Ordnung. Aber gibt es für den zweiten Teil des Absatzes Beweise? Es könnte doch auch schlicht und einfach sein, dass kleine Spezies neben größeren parallel existierten. Nur weil möglicherweise im fraglichen Zeitraum noch keine größeren Spezies entdeckt wurden heißt das nicht zwangsläufig, dass es sie nicht gab. Vielleicht wurden sie nur noch nicht entdeckt.
könnte auch einfach ein "Kindsaurier "sein ?
teijin 23.02.2019
3. Wann wird es gelingen, aus einem Huhn einen T-Rex zu klonen?
Das "Niemals" würde ich nicht unterschreiben. Klonen setzt natürlich DNS der zu klonenden Spezis voraus und die dürfte bei TRex nicht zu finden sein. Allerdings macht die Gentechnik rasche Fortschritte. Wenn man erst mal versteht, wie Gene die Physiognomie und den Charakter eines Lebewesens bewirken, dann könnte man einen TRex einfach nachbauen. Wäre zwar nicht das Original aber möglicherweise eine geniale Fälschung.
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