Wissenschaft 2011 Zeitlupenkampf gegen den Klimawandel

2011 war kein gutes Jahr für das Klima: Der Treibhausgasausstoß steigt weiterhin rasant, der internationale Kampf gegen die Erderwärmung kommt kaum vom Fleck. Auch die Uno-Konferenz im südafrikanischen Durban brachte kaum Fortschritte.
Wissenschaft 2011: Zeitlupenkampf gegen den Klimawandel

Wissenschaft 2011: Zeitlupenkampf gegen den Klimawandel

Foto: RAJESH JANTILAL/ AFP

Für Klimaschützer war 2011 ein Jahr der Hiobsbotschaften: China hat die USA als weltgrößter Treibhausgas-Emittent abgelöst, auf Rang drei folgt Indien - und alle drei Staaten wollen von konkreten Klimaschutzzielen nichts wissen. Da verwundert es kaum noch, dass der globale Treibhausgasausstoß nicht etwa sinkt, sondern zuletzt sogar rasant gestiegen ist.

Einen internationalen Klimaschutz gibt es deshalb nach Meinung mancher Kritiker überhaupt nicht - und die Uno-Konferenz im südafrikanischen Durban konnte an diesem Eindruck nur wenig ändern. Zwei Wochen lang haben die Vertreter der Staaten verhandelt, um am Ende einmal mehr einen Minimalkompromiss zu finden.

Ein neuer Uno-Report, der unmittelbar vor der Durban-Konferenz veröffentlicht wurde, dürfte auch deshalb seine Gültigkeit behalten: Die Menschheit muss künftig mit mehr Hitzewellen und Überflutungen rechnen.

mbe
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.