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Bedrohte Schönheiten: Unsere schützenswerten Ozeane

Foto: York Hovest/ teNeues

Unterwegs mit Umweltaktivisten Die Tragödie der Ozeane

Verschmutzung, Überfischung, Klimakrise: Die Weltmeere sind vielfältig bedroht. Der Fotograf York Hovest dokumentiert die Gefahren - und begleitet Aktivisten, die sich für den Schutz der Ozeane einsetzen.
Von Ines Kaffka

Kristallklares karibisches Gewässer, Anemonen und andere farbenfrohe Meeresbewohner, malerische Buchten - der Autor, Abenteurer und Fotograf York Hovest  zeigt in seinem Bildband "Helden der Meere" die Schönheit unserer Ozeane. Und was wir verlieren könnten, wenn wir der Natur weiterhin schaden, anstatt sie zu bewahren.

Denn: Die Verschmutzung durch Plastikmüll, Abwasser und Erdöl, der industrielle Fischfang und der Klimawandel bedrohen sowohl die Meere als auch zahlreiche Arten, die darin leben. Hovests Fotos fangen die Tragödie bildgewaltig ein.

Doch der Fotograf gibt mit seiner Arbeit auch Anlass zur Hoffnung: Er stellt Menschen vor, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Ozeane zu retten. Er hat Wissenschaftler, Aktivisten und Visionäre begleitet, die mit verschiedenen Projekten zum Erhalt der Meere beitragen: Es sind Beispiele dafür, welche Möglichkeiten es gibt, sich zu engagieren und etwas zu bewegen.

Insgesamt sechs beispielhafte "Helden der Meere" hat Hovest für sein Buch ausgewählt. Darunter Andrew Hewett, der sich als Leiter des Projekts Phi Phi Tsunami Dive Camp mit Freiwilligen nicht nur um die Säuberung von Stränden kümmert, sondern auch eine Korallenaufzuchtstation gebaut hat und Korallen auf künstlichen Riffen ansiedelt. Vier Wochen lang hat der Fotograf außerdem die Crew der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd auf ihrem Schiff "Bob Barker" begleitet, das vor der Küste Afrikas im Kampf gegen illegale Fischerei patrouillierte.

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York Hovest

Helden der Meere (Deutsch), 25x32 cm, 224 Seiten - Unterwegs mit den Hütern eines einzigartigen Lebensraums. Mit einem Vorwort des Dalai Lamas

Verlag: teNeues Media
Seitenzahl: 224
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Über zweieinhalb Jahre hinweg ist der Autor und Fotograf Hovest quer über den Globus zu allen Kontinenten gereist - von Sansibar über die Inselgruppe Ko Phi Phi bis zum Golf von Kalifornien - um zu zeigen, was im Meer angerichtet wird. Sein Fazit: "Die Katastrophe betrifft uns alle - sie ist eine globale Tragödie." Mit seinen Fotos hofft er, ein Bewusstsein dafür zu schaffen und gleichzeitig zu zeigen, wie wir alle einen Beitrag zur Rettung der Meere leisten können.

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft

Unter dem Titel »Globale Gesellschaft« berichten Reporterinnen und Reporter aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa – über Ungerechtigkeiten in einer globalisierten Welt, gesellschaftspolitische Herausforderungen und nachhaltige Entwicklung. Die Reportagen, Analysen, Fotostrecken, Videos und Podcasts erscheinen in einer eigenen Sektion im Auslandsressort des SPIEGEL. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird von der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) unterstützt.

Ein ausführliches FAQ mit Fragen und Antworten zum Projekt finden Sie hier.

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