"Zerbrechliche Erde" Upsala-Gletscher, Argentinien


"Der Upsala-Gletscher ist einer der größten Gletscher Patagoniens. Als 'kalbender' Gletscher brechen an der Gletscherzunge immer wieder große Eisblöcke ab, sodass er einen beträchtlichen Teil seiner Masse verliert. Seit 1978 verkleinert sich der Gletscher insgesamt. Ein anderer Gletscher, obgleich in Südpatagonien gelegen, wächst dagegen ständig an: der Moreno-Gletscher", schreiben die Autoren des Buchs "Zerbrechliche Erde" zu diesen beiden Aufnahmen.

National Geographic
Sie liegen zeitlich mehr als 75 Jahre auseinander. Das Schwarzweißfoto stammt aus dem Jahr 1928, die Farbaufnahme wurde 2004 gemacht. Der Anblick der schwindenden Eismassen ist zum Sinnbild für die globale Erwärmung geworden. Sowohl auf der Süd- als auch auf der Nordhalbkugel beobachten Glaziologen mit Sorge die schrumpfenden Eispanzer.

Auch am Upsala-Gletscher wird der Rückgang auf einen lokalen Temperaturanstieg zurückgeführt. Zur Wärme kommt der Faktor Druck hinzu: Durch das eigene Gewicht wird das Eis des Gletschers komprimiert. Schmilzt ein Teil der Masse ab, kann sich das verbleibende Eis ausdehnen.

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"Zerbrechliche Erde - Wie Natur und Mensch die Welt verändern", National Geographic, 272 Seiten, 39,95 Euro



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