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MEDIZIN Pille gegen Periode

aus DER SPIEGEL 32/2001

Zwei neu entdeckte weibliche Sexualhormone könnten nach Ansicht von Robert Brenner vom Primatenforschungszentrum im US-amerikanischen Oregon »die Lebensqualität von Frauen enorm verbessern«. Eine der Substanzen, die Brenner an Rhesusaffen-Weibchen testete, bewirkt den Wegfall der Monatsblutung, ohne die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen; die andere verhütet auch Schwangerschaften. Nach Absetzen der Hormone soll der Zyklus wieder in Gang kommen. »Die moderne Frau ist es gewohnt, die Kontrolle über ihre reproduktiven Funktionen zu haben«, so Brenner. Enorme Erleichterung verschaffe die Anti-Perioden-Pille Frauen, die unter wuchernder Gebärmutterschleimhaut oder starken Regelschmerzen leiden. Zumindest die Äffinnen hätten sich während und nach der Behandlung guter Gesundheit erfreut.

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