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Computer Programmieren mit Bauklötzen

aus DER SPIEGEL 29/1993

Der japanische High-Tech-Hersteller NEC hat elektronische Bauklötze vorgestellt, die beim Spielen »mitdenken«. Entwickelt wurden die bunten »Algo Blocks«, um Kinder schon im Vorschulalter spielerisch mit den Grundlagen des Programmierens vertraut zu machen. Die robusten Klötze bergen einen Mikroprozessor und einen Speicher mit einer kurzen Folge von Programmbefehlen. Einer der chipbewehrten Würfel wird, als Übertragungsmodul, mittels Datenkabel an einen NEC-Personalcomputer angekoppelt. Je nachdem, wie die Computerklötze aneinandergefügt werden, lassen sich auf dem angeschlossenen PC-Monitor bestimmte Bilder erzeugen, beim NEC-Prototyp ist es ein Unterseeboot. Die Kinder können - ähnlich wie Software-Entwickler beim »objektorientierten Programmieren« - durch Neukombination der Blöcke das Programm ändern und so ein neues Bild gestalten.

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