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DESIGN Schwebend in den Schlaf

aus DER SPIEGEL 37/2006

Vor der Schwerkraft haben bislang alle Designer kapituliert: Wer ein Bett entwerfen wollte, musste es auf Beine stellen. Der Niederländer Janjaap Ruijssenaars jedoch hat jetzt ein Bett konzipiert, das über starken Magneten schwebt. Von vier feinen Drähten wird es stabil über deren Kraftfeld gehalten. 900 Kilogramm können die aus einer speziellen Neodym-Legierung hergestellten Magneten in 40 Zentimeter Höhe halten - genug, um sich mit seinem Körpergewicht in das Bett fallen zu lassen. »Auf der Bettoberfläche ist das Magnetfeld praktisch nicht mehr vorhanden«, sagt der 33-Jährige. Bewegungen federe der schwebende Schlafuntersatz etwa so sanft ab wie ein Wasserbett. Auf den Boden der Tatsachen wird erst geholt, wer den Preis für das Bett hört: 1,2 Millionen Euro. Das sei aber eine gute Investition in die Zukunft, verspricht Ruijssenaars: »Der Magnet hält mindestens 3000 Jahre.«

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