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Spiegelbilder vom Anfang des Alls?

aus DER SPIEGEL 3/1981

Das mit sechs Meter Durchmesser größte Spiegelteleskop der Welt, von sowjetischen Astronomen im Kaukasus errichtet, wollen nun die Amerikaner übertreffen: Zehn Meter planen sie. Allerdings soll die monströse Strahlenfalle nicht aus einem Glasblock geschliffen, sondern wie ein Mosaik aus vielen sechseckigen Segmenten zusammengesetzt werden. Für den Bau eines Prototyps und das Erproben der Spiegel-Herstellung hat die University of California ihrem Lick-Observatorium jetzt 1,1 Millionen Dollar bewilligt. Milliarden Lichtjahre weiter ins All als bisher und damit Milliarden Jahre weiter zurück in die Vergangenheit werde sich mit dem Mammutfernrohr blicken lassen, verspricht Lick-Direktor Robert Kraft. Zur Vollendung jedoch sucht Kraft noch »den James Lick von 1980« -- der reiche Bürger San Franciscos hatte vor einem Jahrhundert den Bau des nach ihm benannten Observatoriums finanziert.

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