DER SPIEGEL

Erste Corona-Fachmesse Desinfektionstunnel und Roboteraufpasser

Das Coronavirus wird nicht so schnell verschwinden, da sind sich Wissenschaftler einig. Was technisch möglich ist, um vor dem Virus zu schützen, zeigt ein Blick auf die Fachmesse pro.vention.

Masken aus dem 3D-Drucker, Desinfektionstunnel oder Schutzaufsätze für die Finger - auf der ersten bundesweiten Fachmesse für Corona-Schutz "pro.vention" in Erfurt finden sich zahlreiche Konzepte, die das Infektionsrisiko auf Veranstaltungen und im Alltag senken sollen.  

Werner Wiesner, Hygiene-Griff

"So, ist ein ganz einfaches Prinzip: Statt Klinke nimmt man jetzt den Ober- oder Unterarm und öffnet die Tür."

Ziel vieler Konzepte: Den persönlichen Kontakt von Personal und Gästen oder Kunden untereinander zu minimieren. Es gibt automatisierte Temperaturmess-Stationen inklusive Händedesinfektion und natürlich Roboter in verschiedensten Varianten.  

"Vielen Dank, dass Sie eine Maske tragen." 

Dieser kleine Apparat heißt "Jaime". Er erkennt, ob Menschen eine Maske tragen und weist Sie im Zweifel auf die Hygienevorschriften hin. Brillenträgern soll diese etwas größer ausfallende Maske vor beschlagenen Gläsern schützen. 

Markus Zabel, Löwenstein Medical

"Eigen- und Fremdschutz der Maske, 100 Prozent Leckage-frei. Die Maske ist wiederverwendbar, sterilisierbar bis zu 30 Zyklen und durch die Leckage-Freiheit beschlägt die Brille nicht." 

Rund 120 Aussteller stellen bis Freitagabend ihre Produkte vor. Eine Konferenz begleitet die Messe - hier beraten Wissenschaftler, Politiker und Wirtschaftsvertreter über wirksame Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus. 

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