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US-Shuttle "X-37B" Weltraumgleiter beendet geheime Zweijahresmission

Experimente geheim, Kosten geheim, Mission geheim: Nach zwei Jahren im Einsatz ist der Weltraumshuttle "X-37B" der US-Luftwaffe gelandet. Experten spekulieren über mögliche Kriegseinsätze.

Die US-Luftwaffe hat eine zweijährige Geheimmission ihres "X-37B" beendet. Das Flugzeug landete auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida.

Im Mai 2015 hatte eine Rakete den Shuttle ins All geschossen. Was die Luftwaffe während der mehr als 700 Tage dauernden Missionen im Weltraum getestet hat, behielt sie für sich. Details über das seltsame Fluggerät sind kaum bekannt.

Bei einem vorherigen Test war der Gleiter 674 Tage im All geblieben. Erstmals zum Einsatz kam "X-37B" im Jahr 2010.

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Raumgleiter "X-37B": Auf geheimer Mission

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Auf Fragen zu möglichen geheimdienstlichen Aktivitäten hatte die Luftwaffe stets mitgeteilt, gewisse "Einsatzkapazitäten" würden nicht kommentiert. Auch die Kosten des "X-37B"-Programms werden nicht bekannt gegeben.

Daher spekulieren Rüstungsexperten, ob der Shuttle als Aufklärungsgerät, zur Reparatur, zum Transport oder gar zum Kapern von Satelliten oder eher als unbemannter Kampfbomber dienen soll, der vom Weltall aus zuschlagen könnte.

Ein Luftwaffenmanager wurde mit der Aussage zitiert, der Shuttle solle eines Tages Kampfflieger unterstützen.

Das Mini-Raumschiff ähnelt einem Spaceshuttle, ist aber wesentlich kleiner. Das unbemannte Flugzeug ist knapp neun Meter lang, fünf Tonnen schwer und hat eine Spannweite von viereinhalb Metern. Die Lithiumbatterien an Bord werden mit Solarenergie aufgeladen.

2004 hatte das Pentagon das Raumgleiterprojekt von der Nasa übernommen, inzwischen ist es beim Rapid Capabilities Office der U.S. Air Force angesiedelt. Dessen Aufgabe: die Entwicklung und Einführung neuer Waffensysteme.

boj/Reuters
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