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16. Juni 2016, 17:18 Uhr

Logbuch #4

Liebe Leserinnen und Leser,

Von und

würden Sie sich als arm bezeichnen? Und was bedeutet eigentlich Armut? In dieser Logbuch-Ausgabe finden Sie alle #ÜberMorgen-Beiträge zu diesem Schwerpunktthema sowie eine exklusive Vorschau auf unsere neue Reportage.

Ein Rentner in München, der sich den Besuch im Biergarten nicht mehr leisten kann. Eine Familie mit vier Kindern, die keine staatliche Unterstützung bekam, als sie welche gebraucht hätte. Und eine Hartz-IV-Empfängerin in Aachen, die sich auch mit wenig Geld reich fühlt. Für ihre Multimediareportage "Was heißt eigentlich arm?" haben die SPIEGEL-ONLINE-Redakteure Florian Diekmann und Britta Kollenbroich diese Menschen besucht.

Ob Sie, liebe #ÜberMorgen-Leserinnen und -Leser, als arm gelten, können Sie mit unserem interaktiven Rechner herausfinden. Und dabei geht es nicht nur darum, wie viel Geld Sie zur Verfügung haben. Je nach Armutsdefinition spielt etwa auch der Zugang zu Bildung oder sozialer Teilhabe eine Rolle. Wie viele Bücher gibt es zum Beispiel in Ihrem Haushalt, und gehen Sie ab und zu mit Freunden aus?

Wie arm sind die Länder der Welt?

Mit dem #ÜberMorgen-Explorer, dem interaktiven Globus des Projekts, schauen wir in diesem Monat auf die Armut in der Welt. Welche Länder dort wie abschneiden, hängt zum Beispiel auch davon ab, an welchen Kriterien dies gemessen wird. Testen Sie mit dem Datenglobus Ihr Wissen!

SPIEGEL-ONLINE-Autor Benjamin Maack wollte helfen. Er hatte gehofft, nach einer gründlichen Recherche zu wissen, wo seine privaten Spenden am besten aufgehoben sind. Stattdessen musste er erfahren, dass wirklich helfen gar nicht so leicht ist.

Helfen sollten auch die Milleniumsziele der Vereinten Nationen. Bis zum Jahr 2015 sollten die Vorgänger der aktuellen Nachhaltigkeitsziele zum Beispiel Armut und Hunger drastisch reduzieren. Tatsächlich gab es in den vergangenen Jahren global positive Entwicklungen, etwa im Kampf gegen extreme Armut, Analphabetismus und Kindersterblichkeit. Aber gehen die Fortschritte wirklich auf das Konto der Uno-Agenda?

Zum Erfolg der Milleniumsziele gibt es übrigens auch eine hübsche Visualisierung der Kollegen vom Schweizer Radio und Fernsehen.

Das korrupteste Land Europas

Als Newsletter-Abonnent/in können Sie diesmal vorab schon einen exklusiven Blick auf die nächste große #ÜberMorgen-Reportage werfen: Die Ukraine ist das korrupteste Land Europas. SPIEGEL-ONLINE-Reporterin Annette Langer hat Menschen getroffen, die das ändern wollen. Sie kämpfen gegen Gier, Willkür und Sabotage.

Das Stück bildet den Auftakt zum nächsten Projektschwerpunkt "Gesellschaftlicher Frieden".

Alle Beiträge finden Sie stets auf der Projektseite oder in unserem laufend aktualisierten Übersichtsartikel, der auch sämtliche Highlights auf einer Übersichtskarte zeigt:

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