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Universalschere für Gentechniker

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aus DER SPIEGEL 13/1986

Mit der Entwicklung einer neuartigen »chemischen Schere« haben Wissenschaftler der University of Wisconsin-Madison Medical School die Möglichkeiten der Gentechnologie erweitert. Ein »universelles Restriktions-Enzym« wird es demnach in Zukunft erlauben, DNA-Stränge an jeder beliebigen Stelle zu durchtrennen und Teilabschnitte der Erbinformation mit »rasiermesserscharfer Genauigkeit« zu isolieren. Ein »Traum«, so einer der am Projekt beteiligten Wissenschaftler, der Molekularbiologe Waclaw Szybalski, sei damit »in Erfüllung gegangen«.

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