Astronomie Forscher finden erstmals unterschiedliche Kohlenstoffisotope auf Exoplanet

Mit einer speziellen Methode wollen Astronomen neuen Geheimnissen der Planetenbildung auf die Spur kommen. Fündig wurden sie jetzt bei einem Gasriesen, der erst vor zwei Jahren von einem Doktoranden entdeckt worden war.
Gasriese Jupiter: Exoplanet mit 14-facher Masse

Gasriese Jupiter: Exoplanet mit 14-facher Masse

Foto: Kevin M. Gill / JPL-Caltech / SwRI / MSSS / NASA
Illustration der Geburtsumgebung von Planeten in einer protoplanetaren Scheibe, die sich um einen jungen Stern gebildet hat: Die beiden Planeten innerhalb der CO-Schneelinie repräsentieren Jupiter und Neptun an ihren aktuellen Positionen, während TYC 8998 b rechts, weit außerhalb dieses Bereichs, entstanden ist. In einer solchen Entfernung vom Mutterstern wird erwartet, dass der meiste Kohlenstoff im CO-Eis eingeschlossen wurde und das Hauptkohlenstoffreservoir des Planeten bildete. Folglich war das Eis reich an Kohlenstoff-13, was zu dem beobachteten Isotopenverhältnis in der Atmosphäre des Planeten führte.

Illustration der Geburtsumgebung von Planeten in einer protoplanetaren Scheibe, die sich um einen jungen Stern gebildet hat: Die beiden Planeten innerhalb der CO-Schneelinie repräsentieren Jupiter und Neptun an ihren aktuellen Positionen, während TYC 8998 b rechts, weit außerhalb dieses Bereichs, entstanden ist. In einer solchen Entfernung vom Mutterstern wird erwartet, dass der meiste Kohlenstoff im CO-Eis eingeschlossen wurde und das Hauptkohlenstoffreservoir des Planeten bildete. Folglich war das Eis reich an Kohlenstoff-13, was zu dem beobachteten Isotopenverhältnis in der Atmosphäre des Planeten führte.

Foto: Yapeng Zhang / Leiden Observatory / MPIA-Grafikabteilung
joe/AFP
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