US-Astronaut Edgar Mitchell Der sechste Mann auf dem Mond ist tot

Er blieb mehr als 33 Stunden auf dem Mond, unternahm dort zwei Spaziergänge und sammelte Gestein ein - nun ist US-Astronaut Edgar Mitchell im Alter von 85 Jahren gestorben.
US-Astronaut Edgar Mitchell: Teilnehmer der Apollo-14-Mission vom 5. Februar 1971

US-Astronaut Edgar Mitchell: Teilnehmer der Apollo-14-Mission vom 5. Februar 1971

Foto: REUTERS/ Nasa

Edgar Mitchell, der als sechster Mensch den Mond betreten hat, ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 85 Jahren. Das teilte die US-Weltraumbehörde Nasa mit. Die Zeitung "Palm Beach Post" beruft sich auf seine Familie und meldet, er habe in einem Krankenhaus in West Palm Beach in Florida gelegen.

Am Freitag jährte sich die erfolgreiche Apollo-14-Mission vom 5. Februar 1971 zum 45. Mal. Die Astronauten Mitchell und Alan Shepard waren das dritte Team, das auf dem Mond aus einer Raumkapsel ausstieg. Sie blieben mehr als 33 Stunden auf dem Erdtrabanten, unternahmen dort zwei Spaziergänge und sammelten dabei rund 43 Kilogramm Gestein ein, das sie mit zur Erde brachten.

Geboren wurde Mitchell am 17. September 1930 im Bundesstaat Texas, zur Nasa ging er 1966. Er geriet später in die Schlagzeilen, als er seine damals verwendete Kamera meistbietend versteigern wollte. Schließlich spendete er sie dem Museum für Luft- und Raumfahrt in Washington. Nach seiner Karriere befasste sich Mitchell unter anderem mit Ufos und Außerirdischen.

Ex-Astronaut Edgar Mitchell 1972 und im Jahr 2007: "Wir sind nicht allein"

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Foto: AP
vek/dpa/AFP
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