Queen-Sänger Physiker benennen Asteroid nach Freddie Mercury

Die Internationale Astronomische Union hat einen Asteroiden nach Queen-Sänger Freddie Mercury benannt. Der Himmelskörper ist nicht besonders hell, aber spätestens jetzt etwas Besonderes.

Freddie Mercury bei einem Auftritt in Deutschland im Jahr 1986
Marco Arndt/AP

Freddie Mercury bei einem Auftritt in Deutschland im Jahr 1986


Am Montag wäre Freddie Mercury 70 Jahre alt geworden. Zur Feier des Tages hat die Internationale Astronomische Union (IAU) einen Asteroiden nach dem Queen-Sänger benannt. "Asteroid Freddiemercury 17473" wurde 1991 entdeckt, dem Jahr in dem Freddie Mercury im Alter von 45 an den Folgen seiner Aids-Erkrankung gestorben war.

Bekannt gegeben hat die Namensgebung Queen-Gitarrist Brian May, der am Imperial College in London in Astronomie promoviert hat. Demnach hat der "Asteroid Freddiemercury 17473" einen Durchmesser von ungefähr 3,5 Kilometern und bewegt sich zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter.

Der Himmelskörper sei sehr dunkel und reflektiere nur ein Drittel des Lichts. Daher sei er nur mit großen Teleskopen zu sehen, sagt May. "Der Asteroid ist nur ein kleiner Lichtpunkt, aber ein besonderer." May gab 2008 ebenfalls einem Himmelskörper seinen Namen, dem "Asteroiden 52665 Brianmay".

"I'm a Shooting Star Leaping through the Sky"

Im Abspann des Verkündungsvideos läuft der Queen-Song "Don't stop me now". Damals sang Mercury: "I'm a Shooting Star Leaping through the Sky". Das sei nun wahrer als jemals zuvor, schreibt der Direktor des Southwest Research Institute, Joel Parker, in dem Nasa-Zertifikat, das die Namensgebung dokumentiert. Auch wenn man "Freddiemercury" nicht mit bloßem Auge über den Himmel fliegen sehen könne, könne man sicher sein, dass er da ist.

Die IAU begründet ihre Auswahl mit dem unverwechselbaren Klang und Umfang von Mercurys Stimme. Der Künstler gelte als einer der größten Rocksänger aller Zeiten. Zwischen 1973 und 1991 hat Mercury gemeinsam mit Queen mehr als ein Dutzend Alben veröffentlicht.

Die Queen-Musiker Mercury und May sind als Namensgeber für Asteroiden in guter Gesellschaft. Auch die Beatles, Frank Zappa, David Bowie, Kurt Vonnegut, Wladimir Nabokow, Douglas Adams und Bruce Springsteen gaben himmlischen Gesteinsbrocken ihre Namen.

jme/AP

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