"Hubble"-Aufnahmen Auf dem Neptun braut sich was zusammen

Forscher haben auf dem Neptun einen Megasturm beobachtet. Dank des Weltraumteleskops "Hubble" konnten sie verfolgen, wie sich solche jahrelangen Unwetterphasen entwickeln.

Stürme auf dem Planeten Neptun, (links Hubble-Aufnahme, rechts Raumsonde "Voyager 2"
NASA / ESA / GSFC / JPL / DPA

Stürme auf dem Planeten Neptun, (links Hubble-Aufnahme, rechts Raumsonde "Voyager 2"


Heftige Orkane mit hohen Windgeschwindigkeiten gibt es nicht nur auf der Erde. Auch auf anderen Planeten.

Wie so ein außerirdischer Sturm entsteht, konnten Astronomen auf dem Planeten Neptun über einen längeren Zeitraum dokumentieren. Mit dem Weltraumteleskop "Hubble" analysierten sie, wie sich der 2018 sichtbar gewordene Sturm mit einem Durchmesser von rund 11.000 Kilometern bildete, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Den Berechnungen zufolge kommt es wahrscheinlich alle vier bis sechs Jahre zu solchen gewaltigen Stürmen auf Neptun. Der Planet ist mit einem Durchmesser von knapp 50.000 Kilometern etwa viermal größer als die Erde.

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Stürme auf Neptun, die anders als auf der Erde in Regionen mit hohem atmosphärischen Druck entstehen, zeigen sich auf den Aufnahmen als große dunkle Flecken. Bislang haben Wissenschaftler insgesamt sechs solcher Flecken ausmachen können, die ersten beiden im Jahr 1989 mit der Raumsonde "Voyager 2". Mit "Hubble" gelang 1993 eine erste Sturm-Aufnahme, drei weitere folgten. Stürme dauern auf dem Neptun sehr lange, meistens zwei Jahre. Es gibt aber auch Hinweise, dass sie bis zu sechs Jahre dauern können.

Auf Jupiter gibt es eine ähnliche Erscheinung, den mehr als 20.000 Kilometer langen Großen Roten Fleck, der sich sogar mit Amateurteleskopen erkennen lässt. Forscher vermuten, dass dieser Wirbelsturm schon seit rund 350 Jahren toben könnte. Er rotiert gegen den Uhrzeigersinn, ohne sich nach Norden oder Süden zu bewegen.

joe/dpa



insgesamt 4 Beiträge
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vgquarat 28.03.2019
1. Rechenfehler
Mit 50000 km hat der Neptun einen etwa viermal so großen Durchmesser wie unser Planet. Damit ist er aber nur dreimal größer und nicht viermal.
slartibartfass2 28.03.2019
2. Okay?!
Zitat von vgquaratMit 50000 km hat der Neptun einen etwa viermal so großen Durchmesser wie unser Planet. Damit ist er aber nur dreimal größer und nicht viermal.
Der Durchmesser der Erde liegt bei ca. 12.750 km. Das Vierfache davon sind ziemlich genau 50.000 km. Keine Ahnung was Sie gerechnet haben...
viconia 28.03.2019
3. Neptun
Zitat von slartibartfass2Der Durchmesser der Erde liegt bei ca. 12.750 km. Das Vierfache davon sind ziemlich genau 50.000 km. Keine Ahnung was Sie gerechnet haben...
mein erster post wurde anscheinend geschluckt, daher noch mal in Kürze: "x mal so groß wie" und "x mal größer als" haben nicht die selbe Bedeutung
huha0208 29.03.2019
4. Nicht eindeutig
Der Satz lautet: "Der Planet ist mit einem Durchmesser von knapp 50.000 Kilometern etwa viermal größer als die Erde." Zur Verdeutlichung mit Klammern: Der Planet ist (mit einem Durchmesser von knapp 50.000 Kilometern) etwa viermal größer als die Erde. Die Aussage bezieht sich also auf die Grösse des Planeten und nicht auf dessen Durchmesser. Was jetzt genau größer ist - Oberfläche oder Volumen - das sagt uns der Autor nicht. (Er meinte sicher den Durchmesser. Ok, wir könnten noch jetzt streiten, ob eine Strecke "größer" oder "länger" ist - aber so ist die Aussage schlicht falsch. Grob genähert (weil Planeten nun mal keine ideale Kugeln sind) kann trotzdem mit der Volumenformel 4*Pi/3*r^3 und der Oberflächenformel 4*Pi*r^2 angenähert werden. Das ergibt Volumen: V (Neptun): 6.54*E13 km^3 V (Erde): 1.09*E12 km^3 Neptun ist 60.3 "Volumengrösser" als die Erde. (Lt. Wiki genauer 57.74 mal größer) und Oberfläche O(Neptun): 7.85*E9 km^2 O(Erde): 5.11*E8 km^2 Neptuns Oberfläche ist somit ca. 15.37 mal größer. Für den Durchmesser stimmt die Aussage, dieser sei ca. 4 mal Erddurchmesser.
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