Furcht vor Weltraumschrott ISS-Besatzung flüchtet in Weltraumkapsel

Die Astronauten der Internationalen Raumstation hatten sich in eine angedockte Kapsel zurückgezogen - sie fürchteten eine Kollision mit anfliegendem Satellitenschrott. Doch das Teil flog knapp vorbei.
Internationale Raumstation ISS: Astronauten aus den USA, Russland und Japan sind derzeit an Bord

Internationale Raumstation ISS: Astronauten aus den USA, Russland und Japan sind derzeit an Bord

Foto: NASA/ dpa

Die Crew der Internationalen Raumstation ISS hat sich am Donnerstag zeitweilig in eine angedockte Sojus-Kapsel zurückgezogen. Es habe sich um eine Vorsichtsmaßnahme gehandelt, erklärte die US-Weltraumagentur Nasa. Teile eines inaktiven russischen Satelliten seien auf die ISS zugerast. Es habe die Sorge gegeben, dass die ISS von dem Weltraumschrott getroffen werde.

Doch am frühen Nachmittag deutscher Zeit habe der Schrott die Station knapp passiert, die drei Astronauten aus den USA und Russland konnten in die Raumstation zurückkehren, berichtet die Nasa. Die ISS funktioniere normal.

Die Lage der ISS, die in etwa 400 Kilometer Höhe die Erde umkreist, wird regelmäßig mithilfe von Motoren korrigiert, wenn die Station an Höhe verliert oder die Station Weltraumschrott ausweichen muss. Warum das diesmal nicht geschah, ist unklar.

Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version hieß es, es wären sechs Astronauten an Bord. Wir haben korrigiert und bedauern den Fehler.

boj
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