Mars-Rover "Opportunity" stellt Langstreckenrekord auf

Keiner kam weiter: Mars-Rover "Opportunity" hat bereits mehr als 40 Kilometer auf dem Roten Planeten zurückgelegt. Eigentlich hatte die Nasa ganz andere Pläne für den Forschungsroboter.

Science/ Nasa/ JPL

Nach mehr als zehn Jahren auf dem Mars ist der Rover "Opportunity" so weit wie kein anderer Roboter auf einem anderen Himmelskörper gefahren und hat damit einen neuen Rekord aufgestellt. "Opportunity" habe mehr als 40 Kilometer auf dem Roten Planeten zurückgelegt, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Montagabend (Ortszeit) in Washington mit.

Damit hat der sechsrädrige Forschungsroboter nach Nasa-Angaben den von dem russischen Rover "Lunokhod 2" 1973 auf dem Mond aufgestellten Rekord übertroffen. "Lunokhod 2" war in rund fünf Monaten etwa 39 Kilometer gefahren.

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Roter Planet: Leben in der Strahlungshölle

"Der neue Rekord ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass "Opportunity" ursprünglich nur einen Kilometer fahren sollte und nie für Langstrecken gebaut wurde", sagte Nasa-Manager John Callas. "Aber wirklich wichtig ist nicht, wie viele Meilen der Rover schon gesammelt hat, sondern wie viel Erkundung und Entdeckungen wir auf dieser Strecke gemacht haben."

Rund zwei Kilometer fehlen "Opportunity", der im Januar 2004 auf dem Mars gelandet war, nun noch bis zur Marathon-Distanz von 42,2 Kilometern. Den Punkt, an dem der Rover dann ankommen soll, haben die Nasa-Wissenschaftler schon mal "Marathon-Tal" getauft.

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Mars-Rover "Opportunity": Bald ein Marathonläufer

nik/dpa

insgesamt 15 Beiträge
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Sicht aus Frankreich 29.07.2014
1. Für was das alles?
nein, ich habe diesen Bericht nicht gelesen, da mich das ganze Raumfahrttheater nicht interessiert. Nur frage ich mich, ob es nicht wesentlich wichtiger wäre auf unserer Erde Ordnung zu machen als dort oben auch für Unordnung zu sorgen. Und da das Ganze auch nur für militärische Zwecke gebraucht werden kann/will ist es wohl absolut unnötig. Ja ich kenne diese Sprüche von wegen im Alltag und so. Das hat die F-1 auch immer gesagt um sich zu rechtfertigen! und heute....
Bendman 29.07.2014
2. @Spiegel
Der russische Rover hieß Луноход (Mondgänger) und wird daher im Deutschen Lunochod geschrieben.
DonCarlos 29.07.2014
3. Der Alltag von Forschern ist die Neugierde
Zitat von Sicht aus Frankreichnein, ich habe diesen Bericht nicht gelesen, da mich das ganze Raumfahrttheater nicht interessiert. Nur frage ich mich, ob es nicht wesentlich wichtiger wäre auf unserer Erde Ordnung zu machen als dort oben auch für Unordnung zu sorgen. Und da das Ganze auch nur für militärische Zwecke gebraucht werden kann/will ist es wohl absolut unnötig. Ja ich kenne diese Sprüche von wegen im Alltag und so. Das hat die F-1 auch immer gesagt um sich zu rechtfertigen! und heute....
Regen Sie sich über die Kosten für solche Projekt auf? Verständlich, wenn Sie so etwas nicht interessiert. Nur weswegen schreiben Sie dann einen Kommentar? Die Frage ist ganz einfach zu beantworten: die Ordnung hier wird sich durch ein wenig Forschung dort nicht ändern. Die großen Probleme in den meisten Ländern sind mangelnde Bildung und der damit einhergehende Glaube an Übernatürliches. Womit begeistert man Kinder für Bildung? Z.B. mit kleinen Robotern auf dem Mars... Die ganzen Wettervorhersagen sind auch NUR für militärische Zwecke gedacht. Wie sieht es in Ihrem Alltag aus? Gesehen sie auch nur in den Urlaub, wenn ihr Haus zu 100 % in Ordnung ist? Ordnung ist auch nur relativ...
Sicht aus Frankreich 29.07.2014
4. Da bin ich wohl
falsch verstanden worden oder besser gesagt, habe mich falsch ausgedrückt. Ich habe nichts gegen Forschung und Bildung im Gegenteil. Ich verstehe nur nicht, warum so viel Geld gerade in diese Forschung gesteckt wird, wo doch überall, und nicht nur in D, Geld für Bildung, Forschung, Uni's und Schulhäusern fehlt. Man schaue nur mal die Lehrinstitute in D an. Und die Bildung der Schulabgänger, PISA usw. Nein das fehlt nicht an den einzelnen Schülern, sondern dort, wo Prioritäten gesetzt werden, wo das Geld eingeteilt wird. Betr. Ferien: Ich habe immer Ferien, da Rentner. Das mit dem Wetter finde ich, mit Verlaub, blöd. Und Tschüss
taggert 29.07.2014
5. Mars-Rover
Zitat von Sicht aus Frankreichnein, ich habe diesen Bericht nicht gelesen, da mich das ganze Raumfahrttheater nicht interessiert. Nur frage ich mich, ob es nicht wesentlich wichtiger wäre auf unserer Erde Ordnung zu machen als dort oben auch für Unordnung zu sorgen. Und da das Ganze auch nur für militärische Zwecke gebraucht werden kann/will ist es wohl absolut unnötig. Ja ich kenne diese Sprüche von wegen im Alltag und so. Das hat die F-1 auch immer gesagt um sich zu rechtfertigen! und heute....
Schrieb der Kritiker. Auf einem Computer. Im Internet. Ich lach mich tot - wie herrlich ironisch.
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