Mission der Vereinigten Arabischen Emirate Marssonde »Hope« sendet erstes Bild vom Roten Planeten

Es ist die erste Raumfahrtmission eines arabischen Staates: Die Sonde »Hope« hat eine Aufnahme des Mars zur Erde geschickt. Nun soll sie wichtige Wetterdaten sammeln.
»Hope«-Aufnahme vom Mars: »Der größte Vulkan im Sonnensystem, Olympus Mons, wie er im frühmorgendlichen Sonnenlicht erscheint«

»Hope«-Aufnahme vom Mars: »Der größte Vulkan im Sonnensystem, Olympus Mons, wie er im frühmorgendlichen Sonnenlicht erscheint«

Foto: HANDOUT / VIA REUTERS

»Hope« hat ihr erstes Bild vom Roten Planeten zur Erde geschickt. Die Marssonde der Vereinigten Arabischen Emirate hatte die Aufnahme bereits am vergangenen Mittwoch gemacht. Auf ihr zu sehen sei »der größte Vulkan im Sonnensystem, Olympus Mons, wie er im frühmorgendlichen Sonnenlicht erscheint«, teilte die Weltraumbehörde der Emirate mit.

Aufgenommen worden sei das Bild in einer Höhe von 24.700 Kilometern über der Marsoberfläche, hieß es weiter. Am Dienstag, einen Tag vor der Aufnahme, hatte »Hope« die Umlaufbahn des Planeten erreicht.

Der emiratische Regierungschef, Scheich Mohammed bin Raschid al-Maktum, verbreitete das Marsbild über Twitter. Dazu schrieb er: »Das erste Bild des Mars, aufgenommen von der ersten arabischen Mission in der Geschichte.«

Die Marssonde war am 20. Juli 2020 vom japanischen Raumfahrtzentrum Tanegashima gestartet. Fast sieben Monate brauchte die 1350 Kilogramm schwere »Hope« für die 493 Millionen Kilometer zum Mars.

Ziel der Mission ist es vor allem, mehr über das Wetter auf dem Roten Planeten zu erfahren. Drei Hightech-Messinstrumente an Bord von »Hope« sollen ein Marsjahr lang – also 687 Tage – die Atmosphäre des Planeten erforschen. Es wird erwartet, dass die Sonde im September weitere Daten zurück zur Erde schickt.

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Die Vereinigten Arabischen Emirate sind neben China und den USA eines von drei Ländern, die im vergangenen Jahr Marsmissionen starteten. Anders als bei der chinesischen sowie der US-Mission ist bei der arabischen Marsmission aber keine Landung auf dem Roten Planeten vorgesehen.

fdi/AFP
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