Erster Mann auf dem Mond Teddybär von Neil Armstrong für 3500 Dollar versteigert

Neil Armstrong wurde als erster Mensch auf dem Mond berühmt, als Kind besaß auch er einen Teddy. Das Stück wurde nun versteigert, erzielte aber nicht den höchsten Preis bei der Auktion.

Teddy von Neil Armstrong: Begleiter in der Kindheit
Heritage Auctions/HA.com/dpa

Teddy von Neil Armstrong: Begleiter in der Kindheit


Ein halbes Jahrhundert nach der Mondlandung ist der Teddybär von US-Astronaut Neil Armstrong (1930-2012) versteigert worden. Das Stofftier begleitete Armstrong in seiner Kindheit. Das Stück habe in der Nacht zum Mittwoch 3500 Dollar (etwa 3100 Euro) eingebracht, teilte Heritage Auctions mit. Wer den Teddy ersteigerte, verriet das Auktionshaus aber nicht.

Teuerstes Stück in der Versteigerung war eine Goldmedaille, die mit Armstrong an Bord der "Apollo 11"-Mission zum Mond geflogen war. Drei dieser Medaillen waren für die Astronauten angefertigt worden - neben Armstrong für Buzz Aldrin und Michael Collins. Armstrongs Exemplar wurde nun für knapp über zwei Millionen Dollar versteigert (rund 1,8 Millionen Euro).

Armstrong war am 25. August 2012 im Alter von 82 Jahren verstorben. Bis Donnerstag werden mehr als 2000 Objekte aus seinem Nachlass versteigert.

Armstrong erhält seine Medaille: für zwei Millionen Dollar versteigert
ZUMA Press/ imago images

Armstrong erhält seine Medaille: für zwei Millionen Dollar versteigert

Armstrong hatte am 21. Juli 1969 im Rahmen der "Apollo 11"-Mission der US-Raumfahrtbehörde Nasa als erster Mensch den Mond betreten. Das Ereignis jährt sich in wenigen Tagen zum 50. Mal.

Finanzierung für nächste Mondmission ungewiss

Der Mond ist rund 380.000 Kilometer von der Erde entfernt. Sein Durchmesser beträgt etwa 3470 Kilometer - gut ein Viertel der Erde. Die US-Regierung will in fünf Jahren wieder Menschen zum Erdtrabanten bringen. Das erste Mal soll bei der Mission auch eine Frau zum Mond fliegen.

Als erster Deutscher könnte der Astronaut Matthias Maurer auf dem Mond landen. Im Interview mit dem SPIEGEL hat er jüngst erklärt, für wie realistisch er das Vorhaben der USA hält, bereits 2024 wieder Raumfahrer auf den Mond zu schicken (mehr dazu lesen Sie hier). Die "Artemis"-Mission ist ein Prestigeprojekt der Regierung von Präsident Donald Trump. Ob die Weltraumbehörde Nasa das dafür nötige Geld überhaupt bekommt, ist allerdings unklar. Außerdem ist sie auf die Hilfe der neuen privaten Raumfahrtunternehmen angewiesen.

Im Video: Spektakuläre Auktion - Mondpreis für den "Mondbrief"

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jme/dpa



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