Satellitenbild der Woche Weißer Advent

Während hierzulande viele auf weiße Weihnachten hoffen, hat der heftige Wintereinbruch im Nahen Osten für Chaos gesorgt. Straßen waren überflutet, die Stromversorgung brach teilweise zusammen. Ein Satellitenbild dokumentiert die starken Schneefälle.

Extremer Wintereinbruch: Schnee im Nahen Osten
NASA

Extremer Wintereinbruch: Schnee im Nahen Osten


Es kommt schon vor, dass es im Dezember im Nahen Osten ordentlich schneit. Doch der heftige Wintereinbruch in diesem Jahr war - zum Glück - außergewöhnlich. In Folge massiver Schnee- und Regenfälle waren zahlreiche Gebiete überflutet. Viele Haushalte hatten tagelang keinen Strom. Im Gaza-Streifen gab es mehr als hundert Verletzte, zwei Menschen kamen ums Leben.

Nach Angaben der US-Weltraumbehörde Nasa war dieser Sturm nicht nur besonders heftig, sondern er wütete auch ungewöhnlich früh im Winter. Vom 10. bis zum 13. Dezember zog der Sturm über den Nahen Osten. Die Aufnahme des Satelliten "Terra" stammt vom 15. Dezember, sie erstreckt sich vom Libanon im Norden bis nach Ägypten im Süden und vom Mittelmeer im Westen bis nach Syrien und Jordanien im Osten. In der oberen linken Bildhälfte ist Zypern zu sehen.

Nachdem sich die dichten Sturmwolken verzogen haben, zeigen sich auf dem Satellitenbild die von Schnee bedeckten Flächen. Zu diesem Zeitpunkt lag der Schnee hauptsächlich in höheren Lagen, doch auch einige Wüstenregionen in Syrien waren verschneit.

wbr



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