US-Präsident Obama "Neil war einer der größten amerikanischen Helden"

Barack Obama hat "tief betrübt" auf den Tod des US-Astronauten Neil Armstrong reagiert. Der US-Präsident bezeichnete den Mann, der als erster seinen Fuß auf den Mond setzte, als "einen der größten amerikanischen Helden".

Besuch bei US-Präsident Barack Obama: Buzz Aldrin, Michael Collins und Neil Armstrong
DPA

Besuch bei US-Präsident Barack Obama: Buzz Aldrin, Michael Collins und Neil Armstrong


US-Präsident Barack Obama hat den verstorbenen US-Astronauten Neil Armstrong als einen der "größten amerikanischen Helden" gewürdigt. Obama zeigte sich in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung "tief betrübt" über den Tod Armstrongs, der 1969 als erster Mensch den Mond betreten hatte. Armstrong starb laut seiner Familie im Alter von 82 Jahren an Komplikationen nach einer Bypass-Operation, der er sich Anfang des Monats unterzogen hatte.

"Neil war einer der größten amerikanischen Helden - nicht nur in seiner Zeit, sondern aller Zeiten", erklärte Obama. "Als er und seine Kollegen an Bord von Apollo 11 1969 abhoben, haben sie die Hoffnungen einer ganzen Nation mit sich genommen." Sie seien abgehoben, um der Welt zu zeigen, dass der amerikanische Geist weit hinter das blicken könne, was unvorstellbar erscheine - dass alles möglich sei, wenn nur genug Schwung und Genialität dahinter stecke.

Als Kommandant der Apollo-11-Mission war Armstrong zusammen mit Buzz Aldrin und Michael Collins in der Fähre "Eagle" auf dem Mond gelandet. Dort hatte er am 20. Juli 1969 als erster Mensch den Erdtrabanten betreten. Den historischen Vorgang kommentierte er mit den berühmt gewordenen Worten: "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit."

Armstrongs Entdeckergeist lebe in all den Männern und Frauen weiter, die ihre Leben der Erforschung des Unbekannten widmeten, einschließlich derjenigen, die alles daran setzten, das Weltall immer besser zu erforschen, sagte Obama. "Dieses Erbe wird fortbestehen - ausgelöst von einem Mann, der uns die enorme Wirkung eines kleinen Schrittes gelehrt hat."

insgesamt 2 Beiträge
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xcver 27.08.2012
1. Collins war nicht auf der Eagle
Sie schreiben "Als Kommandant der Apollo-11-Mission war Armstrong zusammen mit Buzz Aldrin und Michael Collins in der Fähre "Eagle" auf dem Mond gelandet.". Das ist jedoch falsch. Michael Collins verblieb während der Mission auf dem Mutterschiff im Orbit um den Mond. Die Landefähre Eagle hatte nur Buzz Aldrin und Neil Armstrong an Bord.
metafa 27.08.2012
2.
Auf gehts zum Mars und zum Jupitermond Europa - worauf warten wir eigentlich noch? Die Menschheit braucht das, gerade in diesen Krisenzeiten würde dies die Menschen zum jubeln bringen und dafür sorgen, dass sie neuen Mut und Initiative ergreifen, um ihr Leben wieder in die richtige Bahn zu leiten! Davon bin ich überzeugt.
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