US-Raumfähre Space Shuttle erfolgreich repariert

Die US-Raumfahrtbehörde ist optimistisch: Am 7. Februar wird die Raumfähre "Atlantis" endlich abheben können. Ein Sensorschaden, der den ursprünglichen Startermin verhinderte, sei behoben. Die Fähre soll das europäische Forschungslabor "Columbus" ins All bringen.


Aufatmen bei der Nasa: Dem für den 7. Februar geplanten Start der US-Raumfähre "Atlantis" scheint nichts mehr im Wege zu stehen. Die Reparaturarbeiten an dem defekten Tanksensorensystem seien am Freitag (Ortszeit) abgeschlossen worden, teilte die Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa in Cape Canaveral (Florida) mit.

Eine erste Prüfung habe "kein Zeichen auf ein Hindernis" erbracht, das noch gegen einen Start spreche. Die meisten Mitglieder der Bodenmannschaft, die die Fähre auf ihre Mission vorbereiten, hätten das Wochenende freibekommen, um dann ab Montag die Endphase in Angriff zu nehmen.

Ursprünglich hätte die Raumfähren mit dem europäischen Forschungslabor "Columbus" an Bord bereits am 6. Dezember abheben sollen. Wegen eines fehlerhaften elektrischen Verbindungssteckers am Außentank mussten die Startvorbereitungen der Fähre, jedoch abgebrochen werden. Danach waren erneuet Starttermine mehrfach verschoben worden. Inzwischen ist das defekte Teil ausgetauscht worden. Am Mittwoch soll nach einer zweiten Prüfung endgültig festgestellt werden, ob die Fähre flugbereit ist.

Zur siebenköpfigen "Atlantis"-Crew gehören auch der deutsche Esa-Astronaut Hans Schlegel und sein französischer Kollege Leopold Eyharts. Schlegel soll bei zwei Ausstiegen helfen, "Columbus" an die ISS anzuschließen. Eyharts bleibt für mehrere Monate in der Station, um das Labor in Betrieb zu nehmen. Er löst zudem den amerikanischen Astronauten Daniel Tani als zweiten Bordingenieur ab. Tani kehrt nach elf Tagen mit der "Atlantis" zur Erde zurück.

mak/ddp



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