Weltraumtourismus ISS ab 2013 wieder Urlaubsziel

Das exklusivste Reisziel der Welt wird seine Schleusen erneut für Touristen öffnen: Spätestens 2013 können reiche Hobby-Raumfahrer wieder ein paar Tage auf der Internationalen Raumstation verbringen.

Internationale Raumstation ISS: Bald wieder Weltraumtouristen an Bord
dpa

Internationale Raumstation ISS: Bald wieder Weltraumtouristen an Bord


Weltraumtouristen können spätestens von 2013 an wieder mit russischen Sojus-Kapseln ins All fliegen. Ab diesem Zeitpunkt sollen pro Jahr fünf statt vier Raumschiffe zur Internationalen Raumstation ISS starten. Dadurch stehen drei Plätze für Privatleute zur Verfügung, die sich den teuren Trip ins All leisten können. Jeder Flug werde ungefähr zehn Tage dauern, hieß es.

Das US-Unternehmen Space Adventures bietet die Flüge an, es hat einen entsprechenden Vertrag mit der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos sowie dem Raketenbauer Energija unterzeichnet. Space Adventures hatte bereits zwischen 2001 und 2009 Touristenplätze an Bord der Sojus reserviert, bevor Russland dieses Angebot angeblich aus Platzmangel einstellte. Sieben Weltraumtouristen waren in dieser Zeit auf der Raumstation. Der erste - Dennis Tito - ließ sich den Spaß 20 Millionen Dollar kosten. Charles Simony, der vorerst letzte, soll 2009 für seinen Ausflug ins All rund 35 Millionen Dollar bezahlt haben.

Space Adventures plant zudem gemeinsam mit dem US-Flugzeughersteller Boeing, von 2015 an Touristen-Tickets an Bord des künftigen Boeing-Weltraumvehikels CST-100 (Crew Space Transportation) anzubieten.

wbr/dpa



insgesamt 8 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Peet89 13.01.2011
1. .
Zitat von sysopDas exklusivste Reisziel der Welt wird seine Schleusen erneut für Touristen öffnen: Spätestens 2013*können reiche*Hobby-Raumfahrer wieder ein paar Tage auf der Internationalen Raumstation*verbringen. http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,739293,00.html
Alles im Sinne der Wissenschaft! ;)
H3nry, 13.01.2011
2. Hoher Besuch ganz oben
Es unterliegt eigentlich noch der Geheimhaltung und sollte eine große Überraschung für das russische Volk und die ganze Welt werden, aber egal jetzt: Wladimir Putin wird zur ISS fliegen. Und um dieser Frage gleich zuvorzukommen: Nein, er bezahlt es nicht aus eigener Tasche, sondern rechnet es als Dienstreise ab, weil er dort nicht vor hat, Urlaub zu machen, sondern knallharte Politik.
Katzenfreund, 13.01.2011
3. Ich habe nachgefragt
Also ich kann sagen bei TUI ist das noch nicht im Programm. Aber ich habe mich auf die Warteliste setzen lassen. Und ich werde dann auch mit der Tui Karte zahlen. Gut kannsein das die dann glüht.
Da Ge 13.01.2011
4. Putin
Zitat von H3nryEs unterliegt eigentlich noch der Geheimhaltung und sollte eine große Überraschung für das russische Volk und die ganze Welt werden, aber egal jetzt: Wladimir Putin wird zur ISS fliegen. Und um dieser Frage gleich zuvorzukommen: Nein, er bezahlt es nicht aus eigener Tasche, sondern rechnet es als Dienstreise ab, weil er dort nicht vor hat, Urlaub zu machen, sondern knallharte Politik.
Das fiel mir auch sofort ein. Sicher stellt er dann bei einem Aussenbordeinsatz mit kurzärmeligem Raumanzug zur Schau, wie unerschrocken und knallhart er ist. Und etwas weitergesponnen kann ich mir auch gut vorstellen, dass er sich von aussen an eines der amerikanischen Module erleichtert:-) Gut, aufgrund der Schwerelosigkeit würden die Tropfen nicht alle am Modul ankommen, aber in Amerikakritischen Kreisen würde er unsterblich werden :-)
Olaf 13.01.2011
5. Reisemängel
Zitat von KatzenfreundAlso ich kann sagen bei TUI ist das noch nicht im Programm. Aber ich habe mich auf die Warteliste setzen lassen. Und ich werde dann auch mit der Tui Karte zahlen. Gut kannsein das die dann glüht.
Buchen Sie doch schon mal. Dann Reisemängel sammeln (Toilette unzumutbar, kein Pool usw.) und reklamieren und am Schluss bekommen Sie ihr Geld zurück. ;-)
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.