Wissenschaft 2011 Das Ende der Space-Shuttle-Ära

135 Mal sind sie ins All geflogen, im Juli 2011 war Schluss: Mit der Rückkehr der "Atlantis" ging die Ära der amerikanischen Space Shuttles zu Ende. 30 Jahre lang transportierten die Raumfähren Menschen und Material ins All, zwei von ihnen kamen nie zurück.


Die Erwartungen waren gigantisch, als die "Columbia" am 12. April 1981 zum Jungfernflug abhob: Die amerikanischen Space Shuttles sollten zum Rückgrat der bemannten Raumfahrt werden und Flüge ins All zur billigen Routine machen.

Doch es kam anders: Die Kosten pro Shuttle-Start verharrten in schwindelerregender Höhe, hinzu kamen schwere Sicherheitsprobleme. 1986 explodierte die "Challenger" kurz nach dem Start, 2003 verglühte die "Columbia" beim Wiedereintritt in die Atmosphäre. Beide Male kam die gesamte Besatzung ums Leben. Insbesondere nach dem "Columbia"-Absturz äußerten nicht wenige Fachleute die Ansicht, dass die Shuttles insgesamt Fehlkonstruktionen waren.

Allerdings hatten die Raumfähren einige beachtliche Erfolge vorzuweisen - und Missionen absolviert, die kein anderes Transportsystem hätte erfüllen können. Nach der letzten Landung der "Atlantis" kommen die Shuttles nun in verschiedene Museen.

mbe



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