Newsblog zur Griechenlandkrise "Russland ist einer der bedeutendsten Partner für uns"

Der griechische Premier lobt beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg die Rolle Russlands in der Welt - und wirbt für enge Partnerschaft zwischen Athen und Moskau.

Griechischer Premier Tsipras in St. Petersburg: Europa nicht mehr Zentrum der Welt
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Griechischer Premier Tsipras in St. Petersburg: Europa nicht mehr Zentrum der Welt


In Luxemburg ringen die Eurofinanzminister um eine Lösung im Schuldenstreit, in Russland pflegt Alexis Tsipras seine Beziehung zu Moskau . "Russland ist einer der bedeutendsten Partner für uns", betont der griechische Premier, wirbt für eine enge Zusammenarbeit zwischen Russland und Griechenland und lobt die Bedeutung des Landes in der Welt. Europa habe sich lange für das Zentrum der Welt gehalten, kritisiert Tsipras. Die öffentlichen Freundschaftsbekundungen sind nicht neu. Auf der Suche nach neuen Partnern flirtet Athen seit Monaten mit Moskau – und widerspricht immer mal wieder den EU-Partnern. Mit Blick auf die Verlängerung der EU-Strafmaßnahmen gegen Russland im Ukraine-Konflikt fordert Tsipras einen Neuanfang: "Der Teufelskreis der Sanktionen muss durchbrochen werden." Willkommen beim Newsblog zur Griechenlandkrise ! In den kommenden Tagen stehen wichtige Entscheidungen an. Der Regierung in Athen läuft im Kampf gegen die Staatspleite die Zeit davon, doch die Verhandlungen mit den Geldgebern sind festgefahren. Hier wollen wir Ihnen einen Überblick über aktuelle Entwicklungen geben. Wir verweisen aber auch auf unsere Artikel, Reportagen und Kommentare, die Zusammenhänge und Hintergründe erklären. 6/19/15 3:43 PM Die Griechen räumen zunehmend schneller ihre Konten : Allein am Freitag seien bis zum Nachmittag 1,2 Milliarden Euro abgezogen worden, hieß es aus Branchenkreisen, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet. Am gesamten Donnerstag war es noch eine Milliarde Euro, für sich genommen immer noch ein extrem hoher Tageswert. Insgesamt sollen die Griechen in dieser Woche mehr als vier Milliarden Euro abgehoben haben. Dennoch herrscht auf den Straßen des Landes alles andere als Panik , wie die SPIEGEL-ONLINE-Korrespondenten berichten – keine Spur von Schlangen vor Bankautomaten oder Hamsterkäufen in Supermärkten . 6/19/15 2:27 PM Wolfgang Schäuble betont gerne, wie geduldig die Eurofinanzminister warten - aktuell auf glaubwürdige Spar- und Reformvorschläge aus Griechenland . Vielleicht nehme über das Wochenende die Bereitschaft in Athen zu, "das Notwendige zu tun", sagt der Bundesfinanzminister. Besonders optimistisch ist die Stimmung in der Euro-Gruppe aber nicht: "Wir sind alle nicht besonders enthusiastisch." Er sei nicht sicher, ob er am Montag "sensationelle Neuigkeiten" präsentieren könne. 6/19/15 2:01 PM Alexis Tsipras hat seinen Besuch beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg verteidigt. Sein Land müsse alle Möglichkeiten erforschen , um Erfolg zu haben, erklärte der griechische Premier in seiner Rede. Europa habe sich lange Zeit als Mittelpunkt der Welt betrachtet. "Das wirtschaftliche Zentrum der Welt hat sich aber verlagert ." Ein Zukunft habe die Gemeinschaft nur, wenn sie zu ihren ursprünglichen Idealen zurückkehre: zur Solidarität . "Das sogenannte Griechenlandproblem ist in Wahrheit ein europäisches Problem. Die Frage ist: Kann die EU wieder eine Region des Wachstums und der sozialen Solidarität sein? Oder geht sie den Weg ins Nichts weiter? 6/19/15 1:23 PM Atempause für die griechischen Banken: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Notkredite abermals erhöht . Die genaue Höhe der sogenannten ELA-Kredite wurde nicht genannt. Aus Finanzkreisen war zu hören gewesen, dass die griechische Zentralbank um eine Erhöhung von mehr als drei Milliarden Euro gebeten habe. Für die Banken sind die Hilfen, die sich mittlerweile insgesamt auf mehr als 80 Milliarden Euro belaufen, überlebenswichtig. Sie brauchen das Geld, da immer mehr Griechen ihr Bargeld zu Hause horten. 6/19/15 1:12 PM Am Montag , dem Tag für den Ratspräsident Donald Tusk die Staats- und Regierungschefs der Eurozone zu einem Sondergipfel geladen hat, könnten bereits die ersten Auswirkungen eines möglichen Grexits zu besichtigen sein. Insidern zufolge ist sich die Europäische Zentralbank (EZB) nämlich wegen des anhaltenden Abflusses von Kundengeldern nicht mehr sicher, ob die griechischen Banken am Montag überhaupt noch öffnen können. 6/19/15 8:57 AM Russland ist nach Worten des stellvertretenden Ministerpräsidenten Arkadi Dworkowitsch bereit , über Finanzhilfen für Griechenland nachzudenken. "Wir werden jede Lösung zur Beilegung der griechischen Schuldenkrise unterstützen, die Griechenland und unsere europäischen Partner vorschlagen", sagte er der Agentur Tass zufolge im Fernsehen.  Der Fokus liege aber auf "Investitionsprojekten" und Handel. 6/19/15 8:48 AM Die Slowakei stellt sich auf einen Grexit ein. Sein Land sei mental und technisch auf einen Ausstieg Griechenlands aus dem Euro vorbereitet , sagte Ministerpräsident Robert Fico. 6/19/15 8:40 AM Die Finanzminister der Eurozone wollen vor dem für Montag geplanten Griechenland-Gipfel noch einmal beraten. Sehr wahrscheinlich werde es am Montag auch ein Treffen der Eurogruppe geben, sagte der finnische Ressortchef Alexander Stubb am Freitag in Luxemburg. "Wir müssen irgendeinen Vorschlag auf dem Tisch haben für den Euro-Gipfel. " Ein EU-Diplomat ergänzte, der Termin sei wahrscheinlich, aber noch nicht bestätigt. 6/19/15 8:36 AM Existenzielle Finanznöte sind in der griechischen Geschichte nicht unbekannt . Schon einmal musste der damalige Ministerpräsident Charilaos Trikoupis die Zahlungsunfähigkeit erklären. 1893 war das, also 13 Jahre nach der Staatsgründung. Den Ausschlag gab der  Einbruch der Weltmarktpreise für Korinthen , die damals das wichtigste Exportgut Griechenlands war. Man hatte die Trockenfrüchte in ganz Europa verkauft, vor allem, weil in den französischen Weinbergen Mehltau die Ernte vernichtet hatte. Anfang der 1890er Jahre jedoch hatten sich die französischen Rebstöcke wieder erholt. Eine weltweite Rezession kam dazu. Als Frankreich Schutzzölle auf den Import von Korinthen erhob, brachen die Weltmarktpreise ein, berichtet die Historikerin Korinna Schönhärl, die sich mit der Geschichte der griechischen Pleiten lange beschäftigt hat. 6/19/15 6:41 AM In Griechenland bekommen die Bankkunden die Liquiditätsprobleme der Banken an den Kassenschaltern zu spüren, wie unser Mitarbeiter Giorgos Christides berichtet. "Ich wollte 5000 Euro abheben", berichtet ein Geschäftsmann. "Sie gaben mir aber nur 1000 Euro und sagten, ich solle am Freitag wiederkommen." Von einem Banker bekam Christides die Bestätigung , dass es die ersten Bargeldengpässe gibt. "Wir können nicht jeden Wunsch erfüllen , das ist richtig", erklärte der Manager. "Das aber liegt nicht daran, dass wir nicht genug Reserven hätten, sondern daran, dass wir so schnell nicht genug Bargeld zur Verfügung stellen können." Lange werde man unter solchen Umständen nicht durchhalten können. 6/19/15 6:28 AM Kanzleramtschef Peter Altmaier versichert, dass mit Griechenland "bis zur letzten Minute" verhandelt werde . Allerdings müsse die griechische Regierung vernünftige Reformvorschläge präsentieren, sagte der CDU-Politiker dem "Berliner Inforadio". 6/19/15 6:26 AM Ministerpräsident Alexis Tsipras hofft auf einen Durchbruch beim EU-Sondergipfel am Montag : Griechenland werde zu einem Wachstum innerhalb der Eurozone zurückkehren, sagte er in einer Stellungnahme. Der Sondergipfel sei eine positive Entwicklung auf dem Weg zu einer Einigung. Alle, die sich Horrorszenarien ausmalten, würden davon überzeugt, dass sie falsch liegen. 6/19/15 5:57 AM Der stellvetrtretende Ministerpräsident Giannis Dragasakis hat sich gestern mit führenden Bankern getroffen, um über die drohenden Liquiditätsengpässe zu beraten . Sie wollen die EZB um weitere Gelder bitten, nachdem griechische Bankkunden allein am Donnerstag eine Milliarde Euro abgehoben haben sollen. Premier Tsipras scheint der Überzeugung zu sein, es handle sich um eine künstlich erzeugte Kapitalflucht durch Kreise, die an einer Destabilisierung der Lage interessiert seien, wie es aus seinem Büro hieß. 6/19/15 5:16 AM Der Rat der EZB hat wegen des massiven Geldabflusses für heute eine Telefonschaltung über eine Aufstockung der Nothilfen für Griechenlands Banken angesetzt, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtet. Der Beschluss war bereits Donnerstag gefällt worden, nachdem die EU-Finanzminister keine Einigung in der Schuldenkrise erzielt hatten. Erst am Mittwoch hatte die EZB die Obergrenze für Liquiditätshilfen der Athener Notenbank für die Institute des Landes um 1,1 Milliarden Euro auf 84,1 Milliarden Euro angehoben . Die Geldhäuser von Athen bis Tessaloniki sind in großem Umfang auf diese Geldspritzen angewiesen , die im Fachjargon ELA (emergency liquidity assistance) genannt werden. Hintergrund ist die Tatsache, dass viele Griechen derzeit ihre Konten leeren, weil sie Angst vor einer Währungsumstellung haben, die einer Staatspleite folgen könnte. 6/19/15 5:03 AM In Athen haben am Donnerstagabend Tausende Griechen für den Verbleib ihres Landes in der Eurozone demonstriert. Die Polizei sprach von etwa 7000 Teilnehmern der Kundgebung unter dem Motto "Wir bleiben in Europa". Auf den Transparenten der Demonstranten standen Slogans wie "Griechenland - das sind nicht nur Rentner, sondern auch Unternehmen" oder "Nein zum Stalinismus in Griechenland". 6/19/15 4:13 AM In der kommenden Woche will eine Delegation der eurokritischen AfD nach Athen reisen - angeführt von Frauke Petry . "Ich treffe mich mit den Betroffenen vor Ort, um mich aus erster Hand zu informieren und um gemeinsam nach Lösungen zu suchen", sagt Petry. Doch die Reise ist wohl eher eine PR-Aktion im Machtkampf mit Parteichef Bernd Lucke . Meine Kollegin Melanie Amman beschreibt hier die Hintergründe des Griechenlandbesuchs . 6/19/15 1:37 AM EU-Gipfel-Chef Donald Tusk beruft einen EU-Sondergipfel ein. "Es ist Zeit, dringend über die Lage in Griechenland auf höchster politischer Ebene zu sprechen", schreibt Tusk in einer Mitteilung . Das Krisentreffen ist für Montag um 19 Uhr anberaumt, für Donnerstag und Freitag ist ein Gipfel mit den Staats- und Regierungschefs aller 28 EU-Staaten geplant. 6/18/15 7:24 PM Varoufakis gab der EU die Schuld, dass es noch keine Einigung gibt. Unglücklicherweise habe sich der Chef der Euro-Gruppe lieber auf die Verantwortung Griechenlands konzentriert, nicht auf die aller Seiten. Schließlich seien alle Regierungschefs dafür verantwortlich , dass eine Lösung gefunden wird. Es bleibe noch genug Zeit, und Griechenland habe einen guten Vorschlag gemacht. Er selbst denke nicht einmal an einen Grexit, aber "wir sind gefährlich nahe an einer Situation, in der man einen Unfall akzeptiert“. 6/18/15 7:24 PM Nach dem ergebnislosen Treffen in Luxemburg wird klar, wie hart der Umgangston geworden ist : "Das Drängendste ist, dass wir einen Dialog mit Erwachsenen im Raum wiederherstellen", sagte IWF-Chefin Christine Lagarde . Varoufakis sagte, die Euro-Gruppe habe bewiesen, dass sie kein Forum ist, in dem ernsthafte Diskussionen geführt werden können. 6/18/15 6:18 PM Eine Auszahlung der Hilfen an Griechenland vor dem 30. Juni ist für Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem undenkbar. Sollte es zu einer Vereinbarung kommen, müsste das aktuelle Hilfsprogramm verlängert werden, um Zeit für die Auszahlung zu gewinnen. 6/18/15 6:15 PM Keine Einigung in Luxemburg: Die Gespräche der Euro-Finanzminister sind ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Euro-Gruppe sei bereit, jederzeit zu neuen Beratungen zusammenzukommen, schreibt EU-Kommissar Valdis Dombrovskis via Twitter. In wenigen Minuten beginnt die Pressekonferenz. 6/18/15 6:08 PM Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis soll den Euro-Finanzministern nach Informationen von SPIEGEL ONLINE fünf Seiten mit neuen Vorschlägen unterbreitet haben. 6/18/15 5:34 PM Auf dem Weg zum Treffen mit seinen Kollegen hat auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble noch einmal die Verantwortung Athens betont: "An uns liegt's nicht, es liegt ausschließlich an Griechenland." Aus Sicht des CDU-Politikers sind die Gläubiger sehr geduldig. "Wir warten darauf, dass Griechenland Vorschläge macht, auf die warten wir seit geraumer Zeit", sagt Schäuble. Man warte geduldige, aber die Zeit werde knapper. Schäubles irischer Amtskollege Michael Noonan erwartet indes, dass sich die europäischen Staats- und Regierungschefs in den Schuldenstreit einschalten werden. "Ich denke , das ist eine vorbereitende Diskussion für eine längere politische Debatte der Staats- und Regierungschefs in der nächsten Woche", so der irische Finanzminister. 6/18/15 3:20 PM Der Euro-Schutzschirm ESM hält die Schuldenlast Griechenlands nach Zahlungserleichterungen in den vergangenen Jahren für tragfähig. Im Jahresbericht heißt es, Griechenland habe bis 2023 nur minimale Schuldendienste zu leisten, und auch die Zahlungen danach seien auf viele Jahrzehnte gestreckt. Besorgt ist ESM-Chef Klaus Regling jedoch über die aktuellen Entwicklungen: Griechenland müsse versuchen, Glaubwürdigkeit und Vertrauen an den Märkten zurückzugewinnen. 6/18/15 3:18 PM Die Regierung in Athen meldet eine überraschend gute Haushaltsbilanz . Von Januar bis Mai sei ein Primärüberschuss - das ist der Haushalt ohne Zinskosten - in Höhe von 1,51 Milliarden Euro angefallen, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. In den ursprünglichen Planungen war ein Defizit von 556 Millionen Euro zugrunde gelegt worden. Die Steuereinnahmen fielen mit rund 18 Milliarden Euro jedoch um gut eine Milliarde Euro geringer aus als geplant. 6/18/15 11:31 AM SPD-Chef Sigmar Gabriel will einem möglichen Missverständnis vorbeugen: Hilfsprogramme für Griechenland werden auch nach dessen möglichen Ausscheiden aus der Eurozone weitergehen müssen. "Wir können doch nicht zulassen, dass ein Land mitten in Europa komplett verelendet", sagte Gabriel der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche". Er wandte sich damit gegen Argumentationen nach dem Motto "Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende" in Bezug auf Griechenland. Allerdings warnte Gabriel auch davor , Griechenland neue "Hilfen um jeden Preis" zu gewähren. "Wenn die griechische Regierung sich mit ihrer Erpressung Europas durchsetzen würde, wäre dies ein Fanal für alle rechtsradikalen Nationalen Europas ", warnte der SPD-Chef und Vizekanzler. 6/18/15 9:30 AM Die Linken-Fraktion hielt nach Merkels Regierungserklärung Griechenland-Transparente mit der Aufschrift "Solidarität mit Griechenland" hoch. Lammert mahnte mit einem Verweis auf die Parlamentsregeln, die Schilder wieder herunterzunehmen. Er kündigte eine unverzügliche Befassung des Ältestenrats an. 6/18/15 8:47 AM Im Ringen um die Rettung Griechenlands vor der Staatspleite hat Bundesbank-Präsident Jens Weidmann die Gläubiger davor gewarnt einzuknicken . Zwar räumte Weidmann ein, dass eine Insolvenz Griechenlands riskant sei und Ansteckungseffekte nicht ausgeschlossen wären. Das dürfe jedoch kein Freibrief für Athen sein. Man müsse darauf achten, dass die Grundlagen der Währungsunion als Stabilitätsunion nicht ausgehöhlt werden: " Hilfen und Solidarität gehören dazu, aber eben auch, dass Vereinbarungen eingehalten werden ." 6/18/15 8:15 AM Die Griechen plündern ihre Bankkonten , weil sie befürchten, dass ihre Regierung den Schwund der Bankeinlagen per Gesetz begrenzen will. Um den verhängnisvollen Trend zu stoppen, hat Varoukafis' Sprecher Gabriel Sakellaridis jetzt noch einmal bekräftigt, dass Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland kein Thema sind. " Auf keinen Fall wird es Kapitalkontrollen geben . Die Geldeinlagen sind gesichert, und das Banksystem ist stark", sagte er dem griechischen Fernsehsender MEGA. Am Mittwoch hatte die Zentralbank Griechenlands bekannt gegeben, dass die Bürger und Unternehmen des Landes in den ersten fünf Monaten des Jahres 29,4 Milliarden Euro abgehoben haben. Damit liegen aktuell nur noch rund 128 Milliarden Euro auf den Konten. Kapitalverkehrskontrollen dienen unter anderem dazu, den Geldabfluss aus dem Bankensystem zu beschränken. Der größte Teil der abgehobenen Gelder - rund 20 Milliarden - blieben im Lande und seien vermutlich in Safes und Truhen versteckt, berichtete die griechische Presse. Der Trend hält an: Allein am Mittwoch wurden schätzungsweise 950 Millionen Euro abgehoben, berichteten griechische Rundfunksender unter Berufung auf Banken kreise. 6/18/15 7:48 AM Kanzlerin Angela Merkel bleibt hart: Die griechische Regierung habe sich zur "vollständigen Rückzahlung von Krediten verpflichtet" , sagte sie im Bundestag. Athen habe in den letzten Jahren eine "beispiellose Hilfe der Partner" bekommen. Die Regierung müsse die angekündigten Reformen jetzt umsetzen . Sie seien Voraussetzung für den Abschluss des zweiten Hilfsprogramms der Geberländer. Hier geht es zu unserer Meldung. 6/18/15 6:45 AM Unmittelbar vor dem Treffen der Euro-Gruppe in Luxemburg appellieren auch Wolfgang Schäuble und seine Amtskollegen aus Belgien, Litauen und Slowenien an das von der Pleite bedrohte Griechenland. Es sei entscheidend , dass Griechenland "seine Verpflichtungen aus dem laufenden Programm erfüllt" , sagte Schäuble (CDU) der "Bild"-Zeitung. "Nur auf dieser Grundlage könnten wir noch vorhandene Mittel freigeben. Es gilt das Prinzip: Hilfe nur gegen Gegenleistung", hob Schäuble hervor. Außerdem bestand er darauf, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) sich weiter an den Rettungsbemühungen beteiligen müsse. "Ohne seinen wichtigen Beitrag geht es nicht", warnte Schäuble . Sloweniens Finanzminister Dusan Mramor verwies in der "Bild" auf die Sparprogramme in seinem Land . Slowenien habe trotz "schmerzhafter Maßnahmen" im eigenen Land überdurchschnittliche Solidarität gezeigt. Das Gleiche werde nun von Griechenland erwartet. 6/18/15 4:56 AM Die Finanzminister machen sich aber keine großen Hoffnungen auf eine schnelle Lösung. "Die Chance, dass wir uns mit Griechenland am Donnerstag einigen, ist sehr klein", sagte der Chef der Euro-Gruppe, der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem vor dem Treffen in Luxemburg. Athen bleibt den Geldgebern weiterhin einen vernünftigen Reformvorschlag schuldig . 6/17/15 11:43 PM Offener Brief an Tsipras: Die Chefs der fünf wichtigsten Arbeitgeber- und Industrieverbände Griechenlands fordern den Regierungschef auf, einen Austritt des Landes aus der Eurozone zu verhindern.Tsipras solle alles tun, damit es nicht zum Bruch mit Griechenlands Gläubigern komme. Ihr Appell ist eindringlich: "Ohne Einigung mit den Geldgebern werden die Arbeitslosen keine Arbeit finden. Griechenland braucht mehr Europa, um voranzukommen." 6/17/15 5:35 PM Der Bericht der griechischen Zentralbank, in dem eindringlich eine Einigung im Schuldenstreit angemahnt und vor den Folgen der Pleite gewarnt wird, führt in Griechenland zu heftigen Reaktionen . Das berichtet unser Griechenland-Korrespondent Giorgos Christides. So weist Parlamentspräsidentin Zoi Konstandopoulou den Bericht als „inakzeptabel“ zurück – er sei lediglich auf einem USB-Stick eingegangen. Außerdem habe Notenbankchef Ioannis Stournaras den "Ausschuss über die Wahrheit der griechischen Schulden" in den Schmutz gezogen und stehe im Dienste der Troika und ihrer Politik, so die Syriza-Politikerin. Doch damit nicht genug. Die Syriza-Abgeordnete Rachel Makri kündigt an, den Notenbankchef zu verklagen . Er destabilisiere mit seinen Äußerungen die Demokratie, stifte Panik und begünstige den Grexit. Außerdem warnt sie Stournaras: „Die Deutschen haben die griechischen SS-Mitglieder umgebracht, nachdem sie nicht mehr benötigt wurden“. 6/17/15 5:32 PM Angela Merkel will morgen im Bundestag eine Regierungserklärung zur Griechenlandkrise abgeben . Die CDU-Vorsitzende will über die deutschen Positionen beim EU-Gipfel in der nächsten Woche berichten - dort sind Griechenland und Sanktionen gegen Moskau wegen der Ukrainekrise die Hauptthemen. 6/17/15 4:21 PM Trotz der zunehmenden Gefahr eines Grexit bleibt der Euro am Mittwoch weitgehend stabil . Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1230 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. In den vergangenen Tagen war es zwar immer wieder zu Kursbewegungen gekommen - nachhaltig war dieses Auf und Ab aber nicht. 6/17/15 3:27 PM Zentralbanker gelten als Zeitgenossen, die ihre Worte sorgfältig abwägen und ungern Klartext sprechen. Umso erstaunlicher, wie lautstark sich die griechische Zentralbank nun einschaltet. Am Vormittag schrieb sie in einer Pressemitteilung , gerichtet an Parlament und Regierung: "Scheitert ein Abkommen mit den Europartnern, wäre das der Beginn eines schmerzhaften Weges, der zunächst zu einer Pleite Griechenlands und letztlich zum Ausscheiden des Landes aus der Eurozone und – höchstwahrscheinlich – der EU führen würde." Dabei ist ein Grexit keineswegs zwingende Folge einer Pleite, wie die Kollegen aus dem Wirtschaftsressort bereits mehrfach beschrieben haben. 6/17/15 3:22 PM Die Bundesregierung setzt im griechischen Schuldendrama weiter auf eine Einigung . "Die Bundesregierung möchte eine Lösung", sagte Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) nach Beratungen des Haushaltsausschusses des Bundestages. "Aber das setzt voraus, dass die griechische Regierung ihrerseits hart für eine solche Lösung arbeitet ." 6/17/15 2:43 PM Das Wort "Grexit" ist übrigens inzwischen ein geschützter Begriff: Das Wort findet sich beim Deutschen Patent- und Markenamt unter dem Aktenzeichen 3020150043184. Bereits Ende Januar hat hier der Unternehmer Uwe Dahlhoff den Schutz der Wortmarke "Grexit" angemeldet - und zwar für die Nizza-Klassifikationen 33, 9 und 32. Dahinter stecken: Spirituosen, elektrische Apparate und Instrumente sowie alkoholfreie Getränke. Wie die "Wirtschaftswoche" berichtet, will Dahlhoff unter der Marke einen Lemon-Wodka-Likör verkaufen. 6/17/15 2:40 PM Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat Griechenland zu Zugeständnissen im Schuldenstreit mit den internationalen Gläubigern aufgefordert : "Es geht nicht, ohne dass Griechenland sich entscheidend bewegt", sagte er nach einem Treffen mit seinem italienischen Kollegen Paolo Gentiloni. Der Zeitdruck steige, da Griechenland beim Treffen der Euro-Gruppe am Donnerstag keine neuen Vorschläge vorlegen wolle . Zwar wolle Deutschland Griechenland im Euro halten, die Regierung in Athen müsse dafür jedoch ihren Beitrag leisten. Auch Gentiloni erklärte, Griechenland müsse zu einem Kompromiss beitragen. 6/17/15 1:57 PM Die Wahl des Vorsitzenden der Euro-Gruppe wird auf Juli verschoben. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Diplomaten in Brüssel. Amtsinhaber Jeroen Dijsselbloem hatte sich zuvor über Twitter für eine Verschiebung ausgesprochen. Sein Mandat läuft am 21. Juli aus. 6/17/15 1:42 PM Finanziell hat sich Griechenland wieder etwas Luft verschafft. Die Ausgabe von dreimonatigen Geldmarktpapieren - im Fachjargon T-Bills genannt - brachte am Mittwoch 1,3 Milliarden Euro ein. Der Zinssatz pendelte sich bei 2,7 Prozent ein und liegt damit so hoch wie bei der Emission in der vergangenen Woche . Die Auktion war 1,3fach überzeichnet und damit genau so stark wie zuletzt. 6/17/15 12:17 PM Finanzminister Wolfgang Schäuble rechnet nicht mit Beschlüssen zu Griechenland beim Treffen der Euro-Finanzminister am Donnerstag. Schäuble habe deutlich gemacht, "dass keine Vorbereitungen bestehen, um zu einer Beschlussfassung zu kommen", sagte der CSU-Politiker Hans Michelbach. Schäuble habe auch gesagt, dass nur noch bis Ende des Monats Zeit sei, um Vereinbarungen zu treffen, mit denen Griechenland ausstehende Milliardensummen aus dem laufenden zweiten Hilfsprogramm erhalten könnte. Würde danach weiterverhandelt, müsste sich die Bundesregierung zunächst vom Bundestag ein neues Verhandlungsmandat holen. 6/17/15 11:47 AM Auf seiner Athen-Reise wirbt Österreichs Kanzler Werner Faymann vehement für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone: Er könne sich für Europa keine glückliche und friedvolle Zukunft ohne Griechenland vorstellen, sagte er nach einem Treffen mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras. Es müssten aber alle beteiligten Seiten guten Willen zeigen. Tsipras sagte, er wolle eine "ehrenvolle" Lösung und sei bereit, die politischen Kosten dafür zu akzeptieren. Sollte aber keine solche Lösung möglich sein, werde er sich den "katastrophalen" Forderungen der Gläubiger widersetzen. Tsipras bekräftigte erneut, weitere Rentenkürzungen abzulehnen. 6/17/15 11:33 AM Großbritannien kalkuliert offenbar mit dem Eintreten des Ernstfalls : Die Regierung in London habe die Vorbereitungen für einen möglichen Grexit "gesteigert", sagte eine Sprecherin von Premier David Cameron der Agentur Reuters zufolge. Sollte Griechenland getroffene Abmachungen nicht einhalten, sei dies zudem ein ernstes ökonomisches Risiko . 6/17/15 11:33 AM Der österreichische Kanzler Werner Faymann ist nach Athen gereist, um noch eine Einigung im Schuldenstreit zu erzielen - und hat sich dort nun an die Seite der griechischen Regierung gestellt: Europa müsse jedem EU-Mitglied Solidarität zeigen , das diese benötige, sagte Faymann der Nachrichtenagentur Reuters zufolge bei einem Treffen mit dem griechischen Präsidenten Prokopis Pavlopoulos . 6/17/15 11:15 AM Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselboem rechnet bis Donnerstag eher nicht mit einer Lösung im Schuldenstreit: Er sehe nur eine "sehr geringe Chance auf eine Einigung" , sagte er laut Nachrichtenagentur Reuters. Die Euro-Gruppe sei grundsätzlich dagegen, griechische Schulden abzuschreiben. 6/17/15 10:41 AM Der Besuch von Österreichs Kanzler Werner Faymann in Athen erregt Unmut in der Berliner Regierungskoalition: "Es ist ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit und Konzeptionslosigkeit der Akteure , wenn sich keiner mehr an vereinbarte Regeln und Verfahren hält", sagte Unionsfraktionsvize Hans-Peter Friedrich der Nachrichtenagentur Reuters. Griechenlands Premier Alexis Tsipras habe nichts mehr zu verlieren und "zeige die typische Verantwortungslosigkeit vieler Revolutionäre ", so der Exminister. "Wenn man die nicht stoppt, reißen sie alles nieder." Die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD, Christine Lambrecht, begrüßte Faymanns Reise dagegen: Faymann werde vor Ort dafür werben, dass die Gespräche schnellstmöglich wieder aufgenommen würden. "Alle Seiten sind bemüht, dass eine Einigung gelingt." 6/17/15 10:39 AM Griechenland will mit einer Amnestie für Steuersünder Geld einnehmen. Es solle eine "einmalige" Chance geben, Schwarzgelder gegen Zahlung einer "einmaligen Abgabe" in Höhe von 21 Prozent zu legalisieren, sagte der griechische Minister für Korruptionsbekämpfung, Panagiotis Nikoloudis . Nach Expertenschätzungen sollen auf griechischen Konten in der Schweiz rund 80 Milliarden Euro liegen - zwei Drittel davon sollen unversteuertes Schwarzgeld sein. 6/17/15 10:10 AM will propose to EG to hold the PEG election in July. Greece requires all attention. And, election should not lead to debate on procedures. 6/17/15 10:07 AM Sollten die Verhandlungspartner noch eine Einigung erzielen, läuft es wohl auf eine Lösung im letzten Augenblick hinaus: Der Bundestag könnte in diesem Fall in der letzten Sitzungswoche vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause darüber abstimmen, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD, Christine Lambrecht - infrage kommen demnach der 29. oder 30. Juni . Ende des Monats läuft das aktuelle Hilfsprogramm für Griechenland aus. 6/17/15 10:06 AM Die Wahl des Vorsitzenden der Euro-Gruppe kann warten. Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem will bei der Sitzung am Donnerstag vorschlagen, den Termin für die Neuwahl auf Juli zu verschieben, teilte er am Mittwoch über Twitter mit. "Griechenland erfordert alle Aufmerksamkeit", schreibt der niederländische Finanzminister dort. "Wahl sollte nicht zu einer Verfahrensdebatte führen." Dijsselbloem ist Kandidat für eine zweite Amtszeit als Chef der Euro-Gruppe. Auch der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos bewirbt sich um das Amt. Dijsselbloems Amtszeit endet offiziell am 21. Juli. 6/17/15 10:02 AM Aus Russland kann die griechische Regierung offenbar keine finanzielle Unterstützung erwarten: Im russischen Haushalt seien keine Hilfsgelder für das überschuldete Land vorgesehen, sagte der Agentur Reuters zufolge der russische Finanzminister Anton Siluanow . Im April hatten sich der griechische Premier Tsipras und Russlands Staatschef Putin getroffen und eine engere Zusammenarbeit vereinbart . 6/17/15 9:41 AM Wie ist derzeit die Stimmung in Griechenland ? SPIEGEL ONLINE hat sich dort umgehört: Viele Griechen sind nervös und skeptisch gegenüber der eigenen Regierung , allein am Dienstag sollen sie zwischen 600 und 700 Millionen Euro von ihren Konten abgehoben haben. Hier lesen Sie den kompletten Report . 6/17/15 9:36 AM Der ehemalige EZB-Präsident Jean-Claude Trichet warnt vor einem drohenden Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone . Es sei " historisch unverantwortlich von anderen Ländern, die Situation auszunutzen, um die Griechen hinauszuwerfen", sagte der Franzose dem Wirtschaftsmagazin "Capital". Ein Grexit "wäre die allerschlechteste Lösung für die Griechen ", sagte Trichet, der bis 2011 an der Spitze der Europäischen Zentralbank stand: "Und wer glaubt, dass Europa besser dran wäre, ist meiner Ansicht nach naiv ." 6/17/15 9:31 AM Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis will den Ökonomie-Professor Michalis Psalidopoulos als Repräsentanten zum Internationalen Währungsfonds schicken. Psalidopoulos habe die Berufung angenommen, heißt es aus dem Finanzministerium. Er werde den Posten am 29. Juni antreten. Psalidopoulos muss als zweite Wahl gelten. Zuvor war die Nominierung von Elena Panaritis am Widerstand der regierenden Syriza-Partei gescheitert. 6/17/15 9:16 AM Die Steuereinnahmen Griechenland s sollen nach Berichten mehrerer Zeitungen in den ersten fünf Monaten des Jahres rund 1,7 Milliarden Euro hinter den Erwartungen der Haushaltsplaner zurückliegen. Gründe dafür gebe es gleich mehrere: Zum einen stehe die Wirtschaft praktisch still . Außerdem ließen viele Bürger die Fristen für die Zahlung von Steuern verstreichen und versuchten stattdessen, sie später in Raten zu zahlen. Zudem seien die Mehrwertsteuereinnahmen dramatisch gesunken , weil viele Bürger ihre Ausgaben so weit wie möglich einschränkten. Dramatisch ist nach offiziellen Angaben vor allem die Lage für staatliche Unternehmen wie die Elektrizitätsgesellschaft , deren Kunden ihr noch fast zwei Milliarden Euro schulden. Viele Griechen könnten ihre Wasser-, Strom- und Telefonrechnungen nicht begleichen, weil sie arbeitslos seien, heißt es. 6/17/15 8:53 AM Tsipras soll seinem Finanzminister Gianis Varoufakis den Laufpass geben - das fordert FDP-Chef Christian Lindner. "Ministerpräsident Tsipras sollte der Eurozone sein ernsthaftes Interesse an einer Stabilisierung seines Landes zeigen, indem er seinen Finanzminister entlässt", sagte Lindner der Deutschen Presseagentur. Varoufakis blockiere mit Schimpftiraden und Tricksereien die Chance auf eine Einigung . Tsipras müsse daher eine Wahl treffen: "Will er weiter mit Varoufakis die Eurozone als Spielwiese nutzen, oder kehrt er an den Tisch seriöser Gespräche zurück?" 6/17/15 8:45 AM Ein Scheitern der Verhandlungen mit den Geldgebern würde nach Einschätzung der griechischen Zentralbank in den Grexit führen. Dies wäre der Beginn eines schmerzhaften Weges , heißt es in einer Mitteilung. 6/16/15 8:29 PM Auch die USA drängen Griechenland zu einer Lösung im Schuldenstreit. US-Finanzminister Jack Lew sagte laut seinem Ministerium in einem Telefonat mit Tsipras, dass ein pragmatischer Kompromiss dringend nötig sei. Ein Scheitern hätte nicht nur schwerwiegende Folgen für die Griechen selbst, sondern auch für die Weltwirtschaft . 6/16/15 6:16 PM Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann will in der Griechenland-Krise vermitteln. Dazu trifft er sich am Mittwoch mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras . Er habe sich zuvor ausführlich mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker abgestimmt, sagte Faymann. Er unterstütze Juncker dabei, zu einem Ergebnis zu kommen und werde auch das Einhalten von Zusagen anmahnen. Faymann hatte bei einem früheren Treffen mit Tsipras betont, dass die EU Griechenland beim Sparkurs nicht überfordern dürfe. 6/16/15 4:46 PM EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat der Regierung in Athen vorgeworfen, ihre Wähler über Vorschläge der EU zur Lösung der Schuldenkrise zu täuschen . "Die Debatte sowohl in als auch außerhalb Griechenlands wäre einfacher, wenn die griechische Regierung genau das wiedergeben würde, was die Kommission wirklich vorschlägt", sagte Juncker. 6/16/15 4:04 PM Der Ton wird immer schärfer: Tsipras wirft dem Internationalen Währungsfonds ( IWF ) eine "kriminelle Verantwortung" für die Finanzkrise vor. Das Vorgehen der Geldgeber sei "Teil eines politischen Plans", ein gesamtes Volk zu demütigen. 6/16/15 2:25 PM Die Stimmung in Athen ist angespannt. Die Regierung versucht, Verbündete im eigenen Land zu gewinnen und zugleich Druck auf die Gläubiger zu machen. Finanzminister Gianis Varoufakis sieht nun Kanzlerin Angela Merkel am Zug , um zu einer Einigung zu kommen. Die griechischen Spar- und Reformvorschläge seien bereits so „hart und unmenschlich“, wie es die Deutschen für sich selbst nie akzeptieren würden, sagte Varoufakis SPIEGEL ONLINE am frühen Nachmittag. „Griechenland wird sich nur dazu verpflichten, wenn Europa einer Umschuldung, Investitionen und einem Ende der Liquiditätskrise zustimmt.“ Varoufakis fügte hinzu: „Fragen Sie Frau Merkel, ob es diese Woche eine Vereinbarung geben wird.“ 6/16/15 1:53 PM Unser Korrespondent in Brüssel hat analysiert, warum die letzte Deadline der Gläubiger im Schuldenstreit mit Griechenland in Wahrheit gar keine letzte Deadline ist . Griechenland muss zwar bis spätestens 30. Juni die aufgeschobenen Zahlungen an den IWF überweisen (rund 1,5 Milliarden). Wenn der IWF aber bis dahin sein Geld nicht bekommt, dann passiert erst einmal: nichts. Das heißt, der Grexit kommt auch dann nicht, wenn die griechische Regierung die allerletzte Deadline verstreichen lässt. 6/16/15 1:45 PM Bei einer Rede vor seiner Parlamentsfraktion sagte Regierungschef Alexis Tsipras, dass die griechische Regierung bereit sei, an den Verhandlungstisch mit den Gläubigern zurückzukehren . Das Land habe aber nichts mehr zu geben. "Wir sind bereit, mit unseren Partnern für eine Lösung zu arbeiten", sagte Tsipras. Die Lösung könne aber nicht die Fortsetzung der Sparpolitik sein . "Ich glaube, wir sind auf der Zielgeraden", sagte er. Europa müsse aber "aufhören, sich selbst ins Bein zu schießen." Das Abkommen dürfe die Rentner nicht weiter belasten und außerdem das Thema des griechischen Schuldenbergs regeln. Schließlich habe der Regierungschef schon viele seiner Wahlversprechen zurückgenommen. Seine Forderung für das Treffen der EU-Finanzminister am Donnerstag formulierte er deutlich: Die Debatte um einen Austritt Griechenlands aus dem Euroraum soll ein für alle Mal beendet werden. Nach Tsipras Ansicht stehen politische Gründe hinter dem Verhalten der internationalen Gläubiger - viele Regierungen wollten in Europa keine linke Politik dulden. 6/16/15 1:36 PM Der Unionsfraktionschef Volker Kauder setzt auf eine Einigung in den festgefahrenen Gesprächen über eine Rettung Griechenlands : "Ich bin da ganz ruhig und entspannt", sagte Kauder vor seiner Fraktionssitzung. Es gebe bis zum 30. Juni genug Zeit für die Regierung in Athen, Vorschläge vorzulegen. "Ich habe den Eindruck, dass die Griechen, je näher der Tag der Entscheidung kommt, sich schon überlegen, dass die Regierung eine große Verantwortung auch für die Griechen und Griechinnen hat." 6/16/15 1:28 PM Die Griechenland-Krise schreckt deutsche Urlauber offenbar nicht ab . Im Gegenteil: die Geschäfte laufen nach Aussagen von großen Reiseunternehmen gut. "Die Buchungen liegen knapp über dem Niveau des bereits sehr guten Jahres 2014", sagte ein Sprecher des Reiseveranstalters TUI. 6/16/15 1:01 PM Die SPD erwartet vom Treffen der Euro-Finanzminister an diesem Donnerstag keinen Durchbruch . "So wie das Spiel der Griechen angelegt ist, wird es da noch keine Lösung geben", sagte Fraktionschef Thomas Oppermann. Erst beim EU-Gipfel in der kommenden Woche könnte es Bewegung geben . 6/16/15 12:52 PM Tsipras bleibt standhaft und will den Forderungen der internationalen Geldgebern nicht nachgeben : "Wir haben vom griechischen Volk den Auftrag erhalten, die Sparpolitik zu beenden ", sagte er in Athen vor Abgeordneten seiner Partei. "Um das zu erreichen, müssen wir eine Vereinbarung erzielen, die die Last gleich verteilt und nicht Arbeitnehmer und Rentner belastet." Den Geldgebern warf er vor, Griechenland demütigen zu wollen. Die Euro-Partner, die EU-Kommission und der IWF wollten in den Verhandlungen ihre Macht demonstrieren . 6/16/15 12:46 PM Bundeskanzlerin Merkel hat die Hoffnung auf eine Lösung des griechischen Schuldenstreits nicht aufgegeben. Sie äußerte sich zwar nicht über mögliche Notfallpläne und Sondergipfel, wolle aber "alles dafür tun", um Griechenland in der Eurozone zu halten. "Ich konzentriere meine ganze Kraft darauf mitzuhelfen, dass die drei Institutionen mit Griechenland eine Lösung finden", sagte Merkel. Auf Basis dieses Vorschlages könnten dann die Euro-Finanzminister am Donnerstag in Luxemburg verhandeln. "Aber auch dort kann nur etwas entschieden werden, wenn es einen gemeinsamen Vorschlag der drei Institutionen mit Griechenland gibt", sagte die Kanzlerin. Ob dies bis Donnerstag gelinge, könne sie nicht sagen. Es gehe aber nicht um irgendeine Finanzlücke, sondern um Reformen und die Erfüllung des zweiten Hilfsprogramms . Eines Tages müsse Griechenland wieder Wirtschaftswachstum und Beschäftigung erzielen. 6/16/15 12:39 PM "Es wird noch geredet. Aber es muss auch was rauskommen. Wenn man nur zusammenkommt und es ist ein nettes Treffen, das reicht im Moment nicht mehr", sagte Luxemburgs Ministerpräsident Xavier Bettel in Berlin über die Gespräche in Griechenland . "Ich kann nicht gegenüber meinen luxemburgischen Steuerzahlern sagen, ist mir egal, was mit den griechischen Schulden passiert", sagte Bettel bei einem Treffen mit Merkel. 6/16/15 12:28 PM Premier Tsipras will dem IWF die bis Ende Juni fälligen 1,6 Milliarden Euro nicht bezahlen , wenn eine Einigung mit den Gläubigern scheitern sollte. Das sagte er bei einem Treffen mit den Chefs der oppositionellen Mitte-links-Partei To Potami und der Sozialisten. Zu To-Potami-Chef Theodorakis sagte Tsipras, eine solche Einigung solle unbedingt einen "Restrukturierungsplan" für Griechenlands Schulden - sprich: Schuldenschnitt - enthalten. 6/16/15 12:04 PM Wenn Griechenland pleite geht, droht ein Ausscheiden aus der Eurozone. Wer sich fragt, wie schlimm ein Grexit wäre , kann das in der Analyse von unserem Wirtschaftsredakteur Stefan Kaiser nachlesen: Ein Grexit wäre nämlich kein Kinderspiel - weder für Griechenland selbst, noch für den Rest der Eurozone. 6/16/15 11:56 AM Der Chef des Europaparlaments, Martin Schulz, warnt vor einer Eskalation in der Griechenland-Krise : Es gebe nicht die schnellen und einfachen Lösungen, sagte er SPIEGEL ONLINE. "Auch wenn ich das Gefühl 'es reicht' gut nachvollziehen kann und selbst von den Spielchen der Tsipras-Regierung genervt bin, muss gute Politik vom Ende her denken." Wenn Tsipras jedoch dem "fairen Angebot" von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker nicht zustimmt, "versündigt er sich an seinem Volk und gefährdet ganz Europa ." Was Schulz von der griechischen Regierung erwartet, lesen Sie hier . 6/16/15 11:41 AM Die EU-Kommission meldet, dass sie keine neuen Reformvorschläge aus Griechenland zur Lösung des Schuldenstreits erhalten hat: "Bisher wurden keine neuen Dokumente ausgetauscht oder Treffen abgehalten", sagte der Chefsprecher der Brüsseler Behörde, Margaritis Schinas der Agentur Reuters zufolge. Die Kommission sei aber 24 Stunden am Tag besetzt, falls etwas Neues passiere. 6/16/15 11:38 AM Die Europäische Union erwägt einen Sondergipfel zur Griechenland-Krise am Wochenende . Eine EU-Quelle aus Brüssel sagte der Nachrichtenagentur AFP, ein Krisentreffen der EU-Staats- und Regierungstreffs sei "möglich" und würde dann "wahrscheinlich" am Sonntag stattfinden. 6/16/15 11:31 AM Zwei Wochen könnte es dauern, dann wäre Griechenland pleite . Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras sucht nach Unterstützung. Mit den Chefs der oppositionellen Mitte-links-Partei To Potami und der Sozialisten hat er beraten, wie es weitergehen soll. Diese haben ihn zu schnellem Handeln gedrängt und vor einem Bruch mit den Gläubigern gewarnt. Stavros Theodorakis von To Potami erklärte, seine Partei werde ein Abkommen mit den Gläubigern über weitere Sparmaßnahmen unterstützen - viel Zeit habe Griechenland aber nicht. "Es ist eine kritische Stunde. Der Bruch mit den Gläubigern ist keine Lösung", sagte die Sozialistenchefin Fofi Gennimata. Regierungschef Tsipras müsse jetzt handeln. 6/16/15 11:22 AM Spitzenpolitiker der Union werfen der griechischen Regierung vor, in den Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern gegen das Interesse der eigenen Bevölkerung zu handeln . "Ich bin mir nicht mehr sicher, ob die griechische Regierung wirklich Schaden von ihrem Volk abhält", sagte Unions-Parlamentsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer (CDU). Die "permanente Verweigerungshaltung" der Athener Regierung sei für viele in der Unionsfraktion "nur noch schwer nachzuvollziehen". Auch die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt , übte massive Kritik. "Die griechische Regierung handelt in höchstem Maß verantwortungslos gegenüber dem eigenen Land und gegenüber der eigenen Bevölkerung", sagte die CSU-Politikerin. 6/16/15 11:19 AM Treffen in Sankt Petersburg : Russlands Präsident Wladimir Putin und der griechische Premier Tsipras sehen sich nach Kreml-Angaben an diesem Freitag. Beim internationalen Wirtschaftsforum in der früheren Zaren-Metropole (18. bis 20. Juni) sei ein Arbeitstreffen der beiden geplant, bestätigte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag der Agentur Interfax zufolge. Russland hat Griechenland Milliarden in Aussicht gestellt, wenn das EU-Land Putins Pipeline-Projekt Turkish Stream unterstützt. 6/16/15 9:39 AM Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann zeigt sich ein wenig versöhnlicher. Er will Griechenland mehr Zeit für die Rückzahlung der Schulden geben: Für fünf Jahre solle das Land eine "Form von Zahlungsaufschub bekommen, mit strengen Bedingungen", sagte Faymann der Tageszeitung "Österreich". Am Mittwoch will sich Faymann mit Tsipras treffen. 6/16/15 9:29 AM CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach hat sich heute Morgen im Bayrischen Rundfunk klar gegen ein weiteres Rettungspaket für Griechenland ausgesprochen: "Ich glaube, dass wir das allermeiste Geld, was wir schon als Kredite gegeben haben, niemals wiedersehen werden", sagte er in dem Radiointerview. Auch ohne ein drittes Hilfspaket müsse sich Deutschland auf Kosten einstellen: "Es gibt keine Lösung, die nichts kostet." Der CDU-Abgeordnete Mark Hauptmann regte gleich einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone an - die Griechen könnten "nicht immer über ihre eigenen Verhältnisse leben", sagte er dem WDR. Die Griechenland-Krise wird wahrscheinlich auf der Sitzung der Unionsfraktion am Nachmittag eine große Rolle spielen. 6/16/15 9:18 AM Wie steht eigentlich Deutschland zur Griechenland-Krise? Noch vor wenigen Wochen klang Sigmar Gabriel noch ziemlich versöhnlich. Inzwischen hat sich die Stimmung geändert : Der SPD-Chef schließt eine Rettung Griechenlands aus und betont, dass man sich nicht erpressen lasse. Die Unions-Politiker haben schon länger die Geduld verloren. Selbst die Kanzlerin, die Griechenland bisher unbedingt im Euro halten wollte, schlug kritischere Töne an als noch zuletzt. Griechenland droht also strategisch wichtige Fürsprecher in Deutschland zu verlieren. Lesen Sie hier , wie die Stimmung in Berlin kippt. 6/16/15 8:56 AM Die Anleger am Aktienmarkt macht die Gefahr einer griechischen Staatspleite nervös. Der deutsche Leitindex Dax gab am Dienstagvormittag um fast 1,4 Prozent nach. Zeitweise fiel er unter 10.800 Punkte. Seit dem Rekordhoch vom 10. April hat das wichtigste deutsche Börsenbarometer inzwischen mehr als zwölf Prozent eingebüßt. 6/16/15 8:49 AM Auch ein griechischer Regierungsberater hat sich zum Streit mit den Gläubigern zu Wort gemeldet. Theodoros Paraskevopoulos sagte, Athen werde sich nicht auf Rentenkürzungen einlassen . "Die sind in Griechenland schon sehr tief gekürzt", sagte Paraskevopoulos im rbb-Inforadio. Die griechische Regierung habe immer wieder Vorschläge zur Lösung der Krise vorgelegt. Die Partner in Europa und vor allem der Internationale Währungsfonds bestünden auf Maßnahmen, die Griechenland nicht durchführen wolle, könne und werde. Dazu zählten Rentenkürzungen und eine höhere Mehrwertsteuer auf Lebensmittel, Strom und Wasser . "Das ist unverhandelbar", sagte Paraskevopoulos. 6/16/15 8:46 AM Die Verhandlungen zwischen Griechenland und den Geldgebern am Wochenende sind gescheitert. Nun liegen die Hoffnungen auf eine Einigung im Schuldenstreit auf dem Treffen der Euro-Finanzminister am Donnerstag . Doch Äußerungen des griechischen Finanzministers Gianis Varoufakis machen wenig Hoffnung auf einen Kompromiss. Er warf den Geldgebern vor, sie wollten die Griechen erniedrigen, und warnte vor einer Auflösung Europas . Eine Umfrage zeigt aber, dass die große Mehrheit der Griechen in der Eurozone bleiben will . Show more Tickaroo Liveblog Software



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thom.angelo 16.06.2015
1. für die Griechen wünsche ich keine Rentenkürzungen, sondern
die Bedingungen für ins Rentegehen und die Rentenhöhe an unsere anpassen. Nicht vergessen: in EU ist Griechenland mit einer der hochste Lebenserwartungen. Da habe ich für unsere Politiker zum nachdenken.. Vielleicht statt an die Griechen Finanzhilfe zu gewähren, unsere Renten (und die Bedingungen in Rentegehen) an die in Griechenland anpassen. Danke
tailspin 16.06.2015
2. Drehtuer Hlfe
"T. ist verzweifelt. Sein Land koennte pleite gehen?" Ist das ein Witz?. Griechenland hat bereits eine Zahlung zum Monatsanfang verpasst und steht im Default. Der Markt hat das durch aus mitbekommen. Nur durch einen technischen Kniff, die Buendelung aller Zahlungen zum Monatsende ist die Pleite formal rausgeschoben. Das Geld dafuer ist auch nicht da, und jegliche weitere Unterstueztungszahlungen des IMF, die 7.2 Mrd Euro, werden postwendend wieder eingesackt, um Zinsen und Tilgung der ausstehenden 350 Mrd. Euro zu bezahlen. Griechenlands Buerger haben davon ueberhaupt nichts und die Misere wird nur verlaengtert. Wundert mich keineswegs, T. das Spiel nicht mehr laenger mit machen will. Es macht einfach keinen Sinn. "If you owe 1000 $ to the bank its your problem. If you owe 1000 Mio. $ its the bank's problem."
jujo 16.06.2015
3. ...
Wenn man den dargestellten Szenarien glauben kann, was in und mit Griechenland nach dem 1.Juli passiert kann ich nicht glauben, daß man sich in Athen den Ernst der Lage bewusst ist.
braintainment 16.06.2015
4. Dr.
Uiii, kriegt da jemand das Fracksausen? Bloß nicht "Schuld" sein an der Pleite Griechenlands, dabei ist es völlig Wurst, wer die Verhandlungen abbricht. Griechenland IST pleite und ein Fass ohne Boden, welches mit unseren Steuergeldern saniert werden soll. Hoffenlich wird Frau Merkel über diese Insolvenzverschleppung stolpern!
lezel 16.06.2015
5. Hatten wir schon!
---Zitat--- Für fünf Jahre solle das Land eine "Form von Zahlungsaufschub bekommen mit strengen Bedingungen" ---Zitatende--- - hatten wir das nicht gerade? Hatten wir nicht gerade fünf Jahre Zahlungsaufschub mit strengen Bedingungen, für welche viele Griechen die Deutschen allgemein und die Mitglieder der Regierung insbesondere unter anderem als Nazis und Sadisten beschimpften?
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