Car2Go: Daimler steigt groß ins Carsharing ein

Daimler erfindet sich als Mobilitätsanbieter neu: Nach einjährigem Testlauf vermarktet der Stuttgarter Autokonzern sein Carsharing-Konzept Car2Go demnächst weltweit. Kunden können dabei bereitstehende Smart-Modelle nach einmaliger Registrierung beliebig nutzen.

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Car2Go-Smart in Ulm: Knapp 18.000 Kunden haben sich registriert

Ulm/Hamburg - Der Autobauer Daimler steigt mit einer neuen Tochtergesellschaft weltweit ins Carsharing-Geschäft ein. Der einjährige Ulmer Pilotversuch mit kurzfristig buchbaren Mietwagen sei sehr erfolgreich gewesen, teilte das Unternehmen mit.

"Die geplante Markteinführung auf internationaler Ebene ist daher der nächste logische Schritt, sagte Projektleiter Robert Henrich. Noch in diesem Jahr werde das Angebot der neuen Daimler-Tochter Car2Go GmbH auf eine europäische Großstadt ausgeweitet, 2011 sollen weitere Städte hinzukommen. Sitz von Car2Go ist Ulm.

Kern der Idee ist eine Flotte von Smart-Modellen, die großflächig über die gesamte Stadt verteilt wird. In jedem Parkhaus, am Straßenrand, vor Einkaufszentren - überall stehen Car2Go-Autos bereit. Kunden müssen sich einmalig registrieren und bekommen einen Aufkleber mit Chip auf den Führerschein geklebt. Wer einen Wagen braucht, hält lediglich den codierten Ausweis an ein Lesegerät, schon öffnet sich die Tür.

Vorbild ist der Mobilfunk

Der Zündschlüssel liegt im Handschuhfach. Anders als beim klassischen Carsharing gibt es weder eine Grundgebühr noch ist eine Mitgliedschaft notwendig. Abgerechnet wird pro Minute - Kilometer, Sprit und Versicherung inklusive. Für den Probelauf in Ulm kalkulierten die Schwaben mit 19 Cent pro Minute, eine Stunde kostete maximal 9,90 Euro, für einen ganzen Tag wurden 49,90 Euro berechnet.

Anders als bei vielen Konkurrenten können die Daimler-Mietwagen überall im Stadtgebiet abgestellt werden. Derzeit wird eine Softwaresystem entwickelt, mit dessen Hilfe Reinigungskräfte zu Fahrzeugen geführt werden können, die gewaschen oder getankt werden müssen.

Innerhalb des ersten Jahres hätten sich knapp 18.000 Kunden registriert, mehr als doppelt so viele wie erwartet, so Daimler. 235.000 Mal seien die Autos ausgeliehen worden. Durchschnittlich wurden sie 30 bis 60 Minuten lang genutzt und 15 Kilometer weit gefahren. In Ulm sei bereits jeder dritte Führerscheininhaber zwischen 18 und 35 Jahren Car2Go-Kunde.

hil/dpa

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03.04.2010 von pts: Billiger gehts nicht

Wieso 2 Tankfüllungen??? Man kann so oft tanken wie man will, nur wenn 2000km überschritten sind gibts einen Zuschlag. Quer durch Deutschland fahren ist also auch kein Problem - Vollstoff (135) braucht die Kugel 6 Liter mehr...

03.04.2010 von pts: Billiger gehts nicht

Man kann so oft tanken wie man will, nur wenn 2000km überschritten sind gibts einen Zuschlag. Quer durch Deutschland fahren ist also auch kein Problem - Vollstoff (135) braucht die Kugel 6 Liter mehr...

28.03.2010 von bi0scan: Carsharing kann das eigene Auto ersetzen!

ich nutze seit etwa einem jahr flinkster, einen ableger der db-carsharing, der grade auch als pilot in stuttgart und köln läuft. das system ist super und funktioniert ähnlich wie car2go. es ist noch etwas günstiger - ich komme pro [...] mehr...

28.03.2010 von m_stoss: Die halbe Miete

Das ist doch schon mal die halbe Miete. Ich bin seit Jahren DB-Carsharing Kunde und hochzufrieden. Für den kleinräumigen Verkehr ist das Fahrrad unschlagbar: billig, gesund und mit ECHTEM, nicht nur werbeinduziertem Fahrspaß. Mit [...] mehr...

27.03.2010 von resel: Carsharing ganz einfach!

Das ist ein interessanter Hinweis auf ein Kardinalproblem des Personennahverkehrs! Eigentlich wäre ein "öffentlicher" Personennahverkehr völlig unnötig, solange die gleichen Strecken zu jeder Tages- und Nachtzeit [...] mehr...

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  • Datum: Freitag 26.03.2010 | 08:58 Uhr
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