Hamburg aus dem Rennen Berlin viel besser für Olympia gerüstet!

Flughafen Tegel: Ungenutzte Brachen (grün) mitten im gemütlichen Großstadttreiben
Foto: Michael Sohn/ AP"Wir sind fest davon überzeugt, dass das, was im Bewerbungskonzept dargestellt war, in der Praxis so auch umsetzbar ist", erklärte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Alfons Hörmann, nach der Präsentation der Berliner. Kaum hatten Experten in Berlin herausgefunden, dass zwischen den Tegeler Rollbahnen eigentlich noch ganz schön viel unbebauter Platz ist, legten die Planer auch schon fieberhaft los. Schon ab 2017 sollen dort die ersten erdbeben- bzw. erschütterungssicheren Häuschen entstehen. So können 2024 die angereisten Olympioniken gemütlich direkt von der Flugzeugtreppe in ihr Quartier spazieren, ohne wie sonst üblich stundenlang durch die Stadt kutschiert zu werden, um dann irgendwo "JWD" zu landen. Nein, in Berlin dürfen die Athleten unmittelbar ins quirlige, bunte und tosende Stadtflughafenleben eintauchen. Zudem: Nicht nur Läufer werden den Wettstreit mit den startenden Maschinen fürs Aufwärmtraining schätzen, übende Diskuswerfer und Stabhochspringer werden auch die Passagiere in den Flugzeugen während der sonst oft langweiligen Starts und Landungen begeistern. Als besonders charmant wurde gerühmt, dass in der Bewerbung auch der typische Berliner Humor Eingang fand. Man ließ es sich nicht nehmen, auch hier wieder den weltweit beliebten Running Gag zu integrieren, nach welchem unabhängig vom Datum jeweils in zwei Jahren ein mysteriöses Ding namens BER eröffnen werde. Danach soll drei Jahre lang in Berlin durchgehend die Sonne scheinen. Die offizielle Entscheidung für Berlin (und gegen Hamburg) als Olympiabewerberin fällt am 21. März.