Von Beruf Sprayer Ich bin immer noch echt

Berufssprayer: Kayo Natez, 30, greift im Auftrag großer Firmen zur Sprühdose. "Ich habe mich peu à peu hochgearbeitet von der Zimmerwand zum Garagentor über diverse Events", sagt er. Angefangen hat er als 16-Jähriger mit Tags, die er in der Innenstadt verteilte. Mittlerweile verdient er mit dem Malen seinen Lebensunterhalt. mehr ...

Vogel mit Farbdose: "Ich mische gerne klassiches Graffiti mit Design und garniere das Ganze noch mit einem Eyecatcher, wie einem bunten Vogel", sagt Kayo Natez.

Hereinspaziert: Auch wenn er nicht mehr illegal arbeitet, sondern Türen und Wände nur noch im Auftrag bemalt, werde er von den anderen Sprayern akzeptiert, sagt er: "Sie schätzen meine Arbeit und wissen, dass ich vollkommen hinter meiner Leidenschaft stehe, dass ich einfach 'echt' bin."

Riesen-Piepmatz: Zehn Meter lang und 3,70 Meter hoch ist diese Wand in Solingen, die Kayo 2009 im Auftrag der Stadt bemalt hat.

Wandschmuck: "Alles dreht sich im Graffiti um die Typografie, deren Kreativität, Wiedererkennungswert und Ästhetik", sagt Natez.

ICE auf Garage: Dieses Werk von Kayo Natez ist in Düsseldorf-Gerresheim zu bewundern.

Gruß aus Deutschland: Für das Goethe-Institut war Natez im Rahmen eines Kulturprojekts in Indien.

Es ist nur Farbe! Natez kann nicht verstehen, warum illegales Sprühen in Deutschland so stark verfolgt wird: "Ich mag es, auf langen Zug- und Autofahrten aus dem Fenster zu schauen und mir Bild für Bild anzusehen."