Dürreschäden Klöckner lehnt Soforthilfen für Bauern strikt ab

Der Bauernverband fordert wegen der Dürreschäden finanzielle Soforthilfen vom Staat. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner weist das im SPIEGEL zurück - sie könne nicht ohne Daten und Fakten Geld verteilen.

Landwirtschaftsministerin Klöckner (CDU)
DPA

Landwirtschaftsministerin Klöckner (CDU)


Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat die Forderung nach Soforthilfen für die Bauern entschieden zurückgewiesen. "Ich arbeite im Dienste des Allgemeinwohls und der Steuerzahler", sagt sie in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL. "Ich kann nicht ohne repräsentative Zahlen, Daten und Fakten den nationalen Notstand ausrufen und nach Gefühl Zahlungen veranlassen." Das sehe die Mehrheit der Bauern, mit denen sie gesprochen habe, auch so.

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Der deutsche Bauernverband hatte wegen der anhaltenden Dürre schnelle Unterstützung für die Landwirte gefordert. Klöckner betont, es sei legitim, dass der Verband seine Position darlege, das sei seine Aufgabe. "Als Landwirtschaftsministerin bin ich jedoch Teil der Bundesregierung und nicht ausführendes Organ des Bauernverbandes." Sie spüre politischen Rückhalt, "um die Entscheidungen zu treffen, die ich für richtig halte - nach Wägung von Fakten, Argumenten und Zielen." (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

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ama/akm/ran



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