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Großbritannien Standorte für zehn neue AKW genehmigt

Die britische Regierung hat die Standorte für zehn neue Atomkraftwerke abgesegnet. Die meisten Anlagen sollen in der Nähe bestehender Kraftwerke gebaut werden. Bereits für 2018 ist die Inbetriebnahme der neuen AKW geplant.
Atomkraftwerk in Nordengland: Zehn neue Standorte

Atomkraftwerk in Nordengland: Zehn neue Standorte

Foto: ODD ANDERSEN/ AFP
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London - Grünes Licht für weitere Meiler: Die britische Regierung hat am Montag die Standorte für zehn neue Atomkraftwerke genehmigt. Zudem solle die Gesetzgebung verändert werden, damit diese Projekte schneller realisiert werden könnten, teilte Energieminister Ed Miliband im Parlament in London mit.

Ziel sei es, die Anlagen bis 2018 in Betrieb zu nehmen. Die meisten Standorte liegen in der Nähe bereits bestehender Kraftwerke. Aufgrund des Klimawandels soll laut Miliband ein Wandel zu einer Mischung aus Atomenergie, Strom aus "sauberer Kohle" und erneuerbaren Energien vollzogen werden.

Zuletzt waren Gerüchte über eine mögliche Energiesteuer aufgetaucht, die die Stromversorgung für Privathaushalte deutlich teurer machen könnte. Durch die Mehreinnahmen wäre auch die Subventionierung weiterer Kernkraftwerke möglich.

Fast alle der derzeit im Betrieb befindlichen britischen AKW sollen bis 2023 heruntergefahren werden.

jok/AFP